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Spectaris Unternehmen bangen um „Made in Germany“-Kennzeichnung

Redakteur: Peter Reinhardt

„Made in Germany“ steht im Ausland für Qualität und technische Raffinesse. Diese Aspekte sind vor allem Teil der Produktentwicklung, weniger des Produktionsstandortes. Ein aktueller Gesetzesentwurf der Europäischen Kommission verpflichtet nun jedoch Hersteller, Verbraucherprodukte entsprechend des Ursprungs zu kennzeichnen.

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Dr. Tobias Weiler: „Verbraucherschutz und Produktsicherheit ergeben sich nicht aus einer Ursprungskennzeichnung nach zollrechtlichen Kriterien.“
Dr. Tobias Weiler: „Verbraucherschutz und Produktsicherheit ergeben sich nicht aus einer Ursprungskennzeichnung nach zollrechtlichen Kriterien.“
(Bild: Spectaris)

Der Branchenverband Spectaris sieht dies mit großer Sorge, da das Gesetz für die exportstarken Mittelständler eine große bürokratische Last darstelle. „Verbraucherschutz und Produktsicherheit ergeben sich nicht aus einer Ursprungskennzeichnung nach zollrechtlichen Kriterien“, so Spectaris-Geschäftsführer Tobias Weiler.

Die Qualität sei gewährleistet durch ein sorgfältiges und dokumentiertes Qualitätsmanagement bei Produktion, Verkauf und After-Sales-Service. „Die Ermittlung des zollrechtlichen Ursprungs spielt dabei keine Rolle“, so Weiler weiter. Spectaris spricht sich daher deutlich gegen die in Artikel 7 der Produktsicherheitsverordnung verlangte Markierung aus und fordert die Streichung des Artikels.

Zum Positionspapier des Branchenverbands.

Kontakt:

Spectaris – Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.

D-10117 Berlin

www.spectaris.de

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