Molex

Umspritzte Kabel für die Medizintechnik

| Redakteur: Kristin Rinortner

Molex stellt wiederverwendbare Kabel- und Verbindungssysteme vor, die zuverlässige, leistungsstarke und ergonomische Lösungen ermöglichen. Ein Einstatz ist in Anwendungen in der Chirurgie und Endoskopie denkbar.
Molex stellt wiederverwendbare Kabel- und Verbindungssysteme vor, die zuverlässige, leistungsstarke und ergonomische Lösungen ermöglichen. Ein Einstatz ist in Anwendungen in der Chirurgie und Endoskopie denkbar. (Bild: VBM-Archiv)

Molex präsentiert wiederverwendbare, mit Silikon umspritzte Kabel für Anwendungen in der Endoskopie, bei elektrisch betriebenen chirurgischen Werkzeugen und bei Lasersystemen in der Augenheilkunde.

Molex hat mit Medi-Spec Silikonkabel seiner Tochtergesellschaft Affinity Medical auf den Markt gebracht, die sich auf Kabelkonfektionen für die Patientenüberwachung, EKG-Kabel, Kabelkonfektionen für die Elektrophysiologie sowie kundenspezifische Steckverbinder spezialisiert hat.

Für mehrfache Sterilisation in Autoklaven geeignet

Das Unternehmen entwickelte wiederverwendbare Kabel- und Verbindungssysteme, die zuverlässige, extrem leistungsstarke und ergonomische Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen in der Chirurgie ermöglichen. Die Produkte wurden für die Anforderungen einer mehrfachen Sterilisation in Autoklaven und für die spezifischen Steris- und Sterrad-Prozesse konzipiert, geprüft und validiert. Die Umspritzung mit Silikon mit der Niedertemperatur/Niederdruck-Spritzgusstechnologie sorgt für eine bessere Verbindung zwischen der Umspritzung und den metallischen Komponenten des Steckers als dies bei thermoplastischen Harzen der Fall ist und ermöglicht damit eine hohe Anzahl von Dampf-Sterilisationszyklen. Darüber hinaus ist auch das ummantelte Kabel bei Verwendung von Silikon extrem haltbar und biegsam und die Ummantelung schützt den Kabelkern gegen die rauen Bedingungen im Einsatz und während der Sterilisation. Insgesamt gesehen ergeben die Silikongussmassen eine feuchtigkeitsdichte chemische und mechanische Verbindung zwischen Kabelmantel, Stecker und Knickschutz.

Den Anforderungen an Biokompatibilität und Zytotoxizität gewachsen

Die biokompatiblen Materialien entsprechen sowohl den Anforderungen der US-amerikanischen FDA als auch weltweiten Standards hinsichtlich Biokompatibilität und Zytotoxizität. Aufgrund der guten Flexibilität und Biegebeständigkeit verwendet Affinity Medical sowohl extrudierte als auch röhrenförmig aufgebrachte Silikon-Kabelmäntel. Typische Anwendungen in der Medizintechnik finden sich in der Endoskopie, bei elektrisch betriebenen chirurgischen Werkzeugen und bei Lasersystemen in der Augenheilkunde. „Wir haben unsere Möglichkeiten jetzt mit der Konzeption, Entwicklung und Fertigung von medizintechnischen Kabeln, Steckverbindern und sonstigen elektromechanischen Produkten mit Silikonumspritzung in unserer von der FDA zugelassenen und nach ISO 13485 zertifizierten Produktionseinrichtung erweitert“, erläutert Bob Frank, Geschäftsführer von Affinity Medical.

Kontakt:

Molex Deutschland GmbH

D-69190 Walldorf

www.molex.com

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