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Über Wasserfälle und Kaskaden in der Produktentwicklung

| Redakteur: Peter Reinhardt

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Einkaufsführer 2009 Update: Auftragsfertigung: Die Balda Medical GmbH & Co. KG: ist ein Systemdienstleister, der den Prozess der Produktentwicklung betont strukturiert angeht. So übernimmt Balda nicht nur die Forschung und Entwicklung in der Projektphase, sondern unterstützt seine Kunden über den gesamten Prozess der Wertschöpfung hinweg. Ein weiterer Mehrwert des Angebots liegt in der produktionskostenoptimierten Produktentwicklung im Sinne eines Target Costing.

Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen sind für Balda Medical die Grundlage für eine hochwertige Produktion. Der Bereich setzt sich aus Planung, Umsetzung und Dokumentation zusammen. Die gesamten Arbeitsabläufe richten sich nach dem so genannten „Phasenmodell“. Dieses „Wasserfall- oder Kaskaden-Prinzip“ besagt, dass zuerst eine Phase durchlaufen und mit einem Review abgeschlossen sein muss, bevor die nächste beginnt. Es unterteilt ein Projekt in die Definitions-, Konzept-, Entwicklungs-, Industrialisierungs- und schließlich die Produktionsphase.

Die Definitionsphase dient zur Konkretisierung der Aufgabenstellung. Basierend auf den Kundenanforderungen erfolgt zunächst die Klärung der generellen Machbarkeit. Danach wird der gesamte Vorgang mit Hilfe von diversen Methoden des Projektmanagements geplant und angeboten. Die sich an die Definitions- anschließende Konzeptphase dient der Ideen- und Lösungsfindung sowie einer ersten Bewertung der Produktrisiken. Diese Phase wird durch die Genehmigung des Produktdesigns abgeschlossen.

Anschließend beginnt die Entwicklungsphase, in der die werkstoff- und fertigungsgerechte konstruktive Auslegung erfolgt. Ergebnis dieser Phase sind Funktionsmuster zur Design-Verifizierung. Hier bildet die Genehmigung des erstellten Produktmusters den Endpunkt.

Die Produkt-Industrialisierungsphase beschäftigt sich als Zeitraum vor dem Beginn der Pilotphase mit dem kompletten Engineering und allen wichtigen Maßnahmen wie etwa der Prozess-Validierung, die für eine reibungslose Pilotphase bzw. einen problemlosen Produktionsbeginn notwendig sind. Diese wird durch die Freigabe des Prototyps oder, nach erfolgreicher Design-Validierung, des Medical Device abgeschlossen.

Am Ende einer jeden F&E-Phase steht abschließend die Umsetzung von Produktmustern, die dem Kunden zeigen, inwieweit sich Theorie und praktische Umsetzung einander bereits angenähert haben. Das ist besonders für OEM wichtig, die ihren Kunden gegenüber ebenfalls den Fortschritt der jeweiligen Projekte praxisnah dokumentieren müssen. Auch hierdurch entsteht ein Mehrwert für den Kunden: Mit den Produktmustern kann er Auswirkungen auf Kosten- und Servicestruktur der jeweiligen Projekte detailliert erfassen. Bei Balda Medical ist die Arbeit von Forschung und Entwicklung also klar an der Prämisse des „Design for Manufacturing“ ausgerichtet.

Eine besondere Aufgabe sieht Balda in einer ganzheitlichen Gestaltung der Kundenprodukte. Ein Handheld soll Patienten zwar zunächst helfen, aber ebenso spielen haptische und optische Aspekte eine entscheidende Rolle. Dieser Mehrwert ist nicht zuletzt ausschlaggebend für die Annahme des Produktes am Markt.

Die Produktzulassung kann dann entweder über die erstellte Dokumentation erfolgen, oder Balda Medical übernimmt auf Wunsch sogar die komplette Produktzulassung.

Bei Balda müssen die Kunden aber nicht immer zwingend alle oben beschriebenen Projektphasen durchlaufen. Auch Teilprozesse sind nutzbar, wobei aus den F&E-Tätigkeiten ein visualisierbarer Projektplan entsteht, an dem sich alle am Projekt Beteiligten gemeinsam orientieren.

Kontakt::

Balda Medical GmbH & Co.KG D-32549 Bad Oeynhausen www.balda-medical.de