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Trumpf baut Zentrale aus in Ditzingen

Redakteur: Peter Reinhardt

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Der Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller Trumpf: baut seinen zentralen Standort in Ditzingen weiter aus. Das Stammwerk wird um ein Drittel der Fläche vergrößert. Das Technologieunternehmen baut ein neues Entwicklungszentrum für Werkzeugmaschinen und erweitert die bestehende Laserfabrik. Der Baubeginn für das 50-Millionen-Euro-Projekt ist für Herbst 2007 vorgesehen, die ersten Mitarbeiter sollen Mitte 2009 in die neuen Gebäude mit insgesamt rund 30.000 Quadratmetern Nutzfläche einziehen. Mit dem Bau bereitet das Familienunternehmen seinen größten Standort auf weiteres Wachstum vor.

Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller zum geplanten Bau: „Teil unserer Wachstumsstrategie ist, die Standorte in Deutschland mindestens zu halten oder auszubauen.” Die Standorterweiterung des Werkes Ditzingen wurde in einem Bündnis für Arbeit vereinbart und verfolgt unter anderem das Ziel, bislang in angemietete Räume ausgelagerte Abteilungen an den Standort zurückzuholen. Weiterhin benötigt das Unternehmen Ausweichflächen für die Renovierung bestehender älterer Werksteile.

Geplant und gebaut werden die modernen Gebäude von Barkow Leibinger Architekten Berlin, die bereits zahlreiche Trumpf-Bauten im In- und Ausland realisiert haben. Direkt im Anschluss an die heutige Laserfabrik sind ein Bürogebäude und ein Applikationszentrum für das Trumpf Geschäftsfeld Lasertechnik geplant. Der Bereich Werkzeugmaschinen erhält zwei neue Gebäude. Insgesamt sollen bis zu 800 Mitarbeiter in den beiden Bürogebäuden Platz finden. Damit ist der Standort für bis zu 3.000 Mitarbeiter ausgelegt, zurzeit hat das Unternehmen in Ditzingen 2.000 Beschäftigte.

Kontakt::

Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH D-71254 Ditzingen www.trumpf-laser.com Tel. +49 7156 3030 Fax +49 7156 303879