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Treibstoff für Innovationen

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KMU besitzen in der Regel hohe technologische Kompetenz. Allerdings verzögern Fragen der regulatorischen Rahmenbedingungen, des Zugangs zum Erstattungssystem, des entwicklungsbegleitenden Qualitätsmanagements und der Finanzierung oftmals die Produktentwicklung. Durch die wachsende Zahl an Medizinprodukten wird die regulatorische Abgrenzung zwischen Arzneimitteln, Konsumgütern und Medizinprodukten immer schwieriger.

Die unterschiedliche Interpretation der Anforderungen in den EU-Mitgliedstaaten erschwert die Zertifizierung eines Medizinproduktes zusätzlich. Irrtümer und Fehler bedeuten häufig das schnelle Ende für junge, innovative Medizintechnikunternehmen – trotz vielversprechender Ideen und hoher technologischer Kompetenz.

Nicht jede Innovation zahlt sich aus

Das fundierte Know-how eines branchenerfahrenen Wachstumsfinanzierers kann wesentlich dazu beitragen, Entwicklungszeiten kurz und damit kostengünstig zu halten. Die rechtzeitige Vermeidung von Fehlern hat eine hohe Priorität bei der Zusammenarbeit. Dabei sind zahlreiche Aspekte, zum Beispiel Technik, Regulatorik, Erstattung und Gesundheitsökonomie, von Beginn an zu berücksichtigen. Denn Versäumnisse können schnell zum Scheitern des Unternehmens führen. Anders als bei etablierten Unternehmen können sich bei jungen Firmen alle Beteiligten keine größeren Fehltritte leisten.

Am Ende des Innovationsprozesses steht für viele KMU der Zugang zum Erstattungssystem der gesetzlichen Krankenkassen. Dieses Finanzierungssystem ist zentral für die Refinanzierung einer medizintechnischen Innovation und insofern überlebenswichtig für junge Medizintechnikunternehmen. Je besser es gelingt, Innovationen am Bedarf des Gesundheitswesens und an gesundheitsökonomischen Aspekten auszurichten, desto größer ist der Anreiz zur Entwicklung und Finanzierung innovativer Medizintechnikprodukte.

Wachstumsfinanzierer sind entscheidende Katalysatoren dafür, dass der Spagat zwischen Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und Wirtschaftlichkeit des Gesundheitssystems gelingt. Für sie ist es essenziell, den medizinischen und gesundheitsökonomischen Bedarf einer Neuentwicklung zu ermitteln und eine gezielte Ausrichtung auf die Marktbedürfnisse zu erreichen. Junge Medizintechnikunternehmen profitieren von diesem Markt- und Branchen-Know-how und den gut ausgebauten Netzwerken aus renommierten Medizinern und anderen Fachleuten.

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