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Kraiburg TPE TPE für ein steriles Sensorpad zum Einmalgebrauch

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Mithilfe der Plasma-Derm-Therapie von Cinogy lässt sich die Wundheilung schmerzfrei fördern. Hierzu wird über eine Elektrode direkt auf der Haut kaltes Plasma erzeugt. Thermoplastische Elastomere spielen bei diesem Verfahren eine nicht unerhebliche Rolle.

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Das Material von Kraiburg TPE ...
Das Material von Kraiburg TPE ...
(Bild: Cynogy)

Chronische Wunden oder auch Hautkrankheiten kann Pflegepersonal zukünftig mit Plasma-Derm therapieren. Denn das Verfahren fördert die Wundheilung und bekämpft multiresistente Keime. Das funktioniert so: Ein tragbares Gerät erzeugt nicht-thermisches, das heißt „kaltes“ Plasma bei atmosphärischen Druck direkt auf der Haut. Dazu wird ein Spacer auf die Haut aufgelegt. Werden Hochspannungspulse aktiviert, wandeln elektrische Felder die Luft zwischen Spacer und Haut in nicht-thermisches Plasma. Der Patient spürt davon maximal ein leichtes Kribbeln auf der Haut, aber keinerlei Schmerzen. Im Gegensatz zu einer ausschließlich punktuellen Behandlung ist bei Cinogy die Elektrode mechanisch flexibel und großflächig gestaltet, um einen gleichmäßigen Abstand zur Haut sicherzustellen.

Das sterile Sensorpad des Plasma-Derm-Geräts, über das der Spacer mit der Haut in Berührung kommt, besteht aus einem TPE der Thermolast-M-Reihe von Kraiburg TPE. Es fungiert als Abstandhalter und wird nach jeder Verwendung ausgewechselt.

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Die Sicherheit und Zuverlässigkeit eines Medical-Service-Pakets

„Unser Verfahren wird zur Behandlung von offenen Wunden eingesetzt. Deshalb ist es für uns essentiell wichtig, dass das Kontaktmaterial des Sensorpads sämtlichen medizinisch relevanten Zulassungen entspricht und auch in direkten Kontakt mit dem menschlichen Blutkreislauf kommen darf“, erläutert Dr. Dirk Wandke, Geschäftsführer bei Cinogy, die Anforderungen an das TPE. Thermolast M entspricht den folgenden Vorgaben:

  • ISO10993-5 (Zytotoxizität)
  • Drug Master File
  • USP Class VI (Kapitel 88)
  • USP 661 (in vitro)
  • ISO 10993-4 (Hämolyse, indirekter Blutkontakt)
  • ISO10993-10 (Intrakutane Irritation)
  • ISO 10993-11 (Akute Systemtoxizität)

Für sämtliche Materialien der Thermolast-M-Reihe gewährleistet Kraiburg TPE die Produktverlässlichkeit und Sicherheit seines Medical-Service-Pakets: Das bedeutet, die Compounds werden medizinkonform an einer separaten Produktionsanlage hergestellt. Außerdem garantiert Kraiburg eine konstante Rezeptur sowie zwei Jahre Liefersicherheit.

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