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Technologieseminar zur Kennzeichnung von Medizinprodukten

| Redakteur: Kathrin Schäfer

UDI- und CE-Kennzeichnung, fälschungssichere Zeichen und Codes zur Rückverfolgbarkeit sind für Medizinproduktehersteller von zentraler Bedeutung. Foba, ein Anbieter von Lasermarkier- und -gravursystemen, informiert im Rahmen eines praxisorientierten Technologieseminars darüber, wie diese Anforderungen mit bildgebender Lasertechnologie umgesetzt werden können.

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Eine Nabelschnurschere mit UDI-Code: Wie Hersteller von Medizinprodukten die Anforderungen an die Produktkennzeichnung mit bildgebender Lasertechnologie umsetzen können, darüber informiert ein Technologieseminar in Villingen-Schwenningen.
Eine Nabelschnurschere mit UDI-Code: Wie Hersteller von Medizinprodukten die Anforderungen an die Produktkennzeichnung mit bildgebender Lasertechnologie umsetzen können, darüber informiert ein Technologieseminar in Villingen-Schwenningen.
(Bild: Foba)

Wie können Medizintechnikhersteller ihre Produkte sicher, fehlerfrei und mit verschiedenen Inhalten lasermarkieren? Wie können Markierprozesse optimiert und effizienter gestaltet werden? Ein praxisorientiertes Technologieseminar in Villingen-Schwenningen gibt darüber am 5. November 2015 Auskunft.

Dauerhafte, sichere Markierungen

Denn Medizintechnikhersteller sind in besonderem Maße dazu verpflichtet, ihre Produkte dauerhaft und verlässlich zu kennzeichnen, um den hohen Ansprüchen an Produkt- und Prozesssicherheit, Rückverfolgung sowie Qualitätssicherung gerecht zu werden. Zusätzlich müssen heute und zukünftig geltende gesetzliche Vorschriften und Regularien, wie die Unique-Device-Identification-Richtlinie (UDI) oder das aus europäischen Richtlinien aufgesetzte Medizinproduktegesetz (MPG), eingehalten werden.

Mit dauerhaft lesbaren Markierungen können Produkte sicher rückverfolgt werden, korrekt aufgebrachte Markierungen sichern die Produktqualität und sorgen dafür, dass Ausschuss vermieden und die Effizienz im Produktionsprozess gesteigert wird. Zudem ist entscheidend, dass die Kennzeichnungen auch bei möglichen äußeren Produkteinflüssen, wie beispielsweise der Einwirkung von Reinigungs- und Sterilisationsvorgängen, permanent bleiben.

UDI implementieren

Wie Hersteller von Medizinprodukten diese Anforderungen an die Produktkennzeichnung mit bildgebender Lasertechnologie einfach und wirtschaftlich umsetzen, darüber informiert Foba während eines Technologieseminars zur Medizinproduktekennzeichnung im Kunststoff-Institut in Villingen-Schwenningen. Zusammen mit Partnern wie der Prosystem AG, dem Kunststoff-Institut Südwest und dem Facharzt Dr. Jürgen Attenberger werden zentrale Themen und Herausforderungen bei der Kennzeichnung von Medizinprodukten im Rahmen von Expertenvorträgen beleuchtet. Begleitet werden die Vorträge von Live-Demonstrationen branchennaher Anwendungen. Die Themen reichen von den Voraussetzungen zum erstmaligen Inverkehrbringen von Medizinprodukten, der Implementierung von UDI bis hin zu Besonderheiten bezüglich der Kennzeichnung von Kunststoffen und Edelstählen in der Medizintechnik und Verfahren für die prozesssichere und verlässliche Kennzeichnung dieser Materialien mit Einsatz kamerageführter Lasertechnik.

Ausführlicher Praxisteil

Im Rahmen der ausgiebigen Praxisteile sind Fobas für den Einsatz in der Medizintechnik prädestinierter UV-Laserbeschrifter V.0020-uv sowie die Laserbeschriftungsgeräte der M-Serie mit integrierten neuen Faserlasern live zu erleben. Unter anderem wird an den Maschinen der geschlossene Lasermarkierprozess HELP (Holistic Enhanced Laser Process) gezeigt. Durch das maschinen-integrierte Vision-System ermöglicht der von Foba entwickelte Prozess die Prozesssicherung vor und nach der Beschriftung, OCV (Optical Character Verification) und Validierung der Kennzeichnung.

Für Teilnehmer des Seminars besteht zudem die Möglichkeit, konkrete Anforderungen individuell zu thematisieren. Informationen zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung bis spätestens 30. Oktober 2015 gibt es unter www.foba.de.

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