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Hilfsmittel der Zukunft Symbiose aus Medizin und Mode

Redakteur: Peter Reinhardt

Was haben Model Dita von Teese, Kapitän Ahab und Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton gemeinsam? Sie dienten Nachwuchsdesignern der Universität der Künste Berlin im Rahmen des Praxis-Projektes „TLC - Tender Loving Care“ als Inspiration. Ziel dieses interdisziplinären Ansatzes: Die Schnittstelle zwischen Mode und Medizin herzustellen.

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Berliner Kunst-Studenten designen medizinische Hilfsmittel der Zukunft
Berliner Kunst-Studenten designen medizinische Hilfsmittel der Zukunft
(Bild: Medi)

Berliner Kunst-Studenten haben medizinische Hilfsmittel der Zukunft designt. Entstanden sind ausdrucksstarke Kreationen, die auf der Berliner Fashion Week für positives Aufsehen sorgten. Unterstützt wurde das Projekt von Medi, einem Hersteller medizinischer Hilfsmitteln.

Akzente gegen Scham und Stigmatisierung

Orthesen für Bein, Hand oder Rücken haben Symbolcharakter. Sie weisen auf Verletzungen oder körperliche Handicaps hin. Verständlich, dass Anwender diese medizinischen Hilfsmittel am liebsten unbemerkt tragen bzw. verstecken möchten. Fünf Studenten des Instituts für Bekleidungsdesign setzen nun mit innovativen und hochwertigen Kreationen mutige Akzente gegen Scham und Stigmatisierung.

Therapie mit Show-Charakter

Variantenreich und attraktiv zeigten sich verschiedene Kreationen, die die Medi-Orthesen zur Behandlung von Osteoporose in den Fokus rücken. Die medizinischen Hilfsmittel erinnern in ihrer neuen Gestalt eher an Dessous, inspiriert durch Burlesque oder modische Design-Elemente, die dank schwarzer Bänder auf dunkler Kleidung zu schweben scheinen.

Die Konzepte und Entwürfe der teilnehmenden Studenten haben das Ziel, hilfreiche medizinische Produkte so zu gestalten, dass der Anwender sie nicht verbergen, sondern selbstbewusst zeigen kann. Ob gestrickter Body mit eingearbeiteter Rückenschiene, Sportbekleidung mit integrierten Massage-Pelotten oder die Kombination aus Metall, Neopren und Kompressionsstrümpfen – die Kreationen beweisen, dass sich der Blick über den Tellerrand lohnt.

Therapietreue durch Attraktivität

Diesen Anspruch verfolgt auch Medi. Deshalb legt das Bayreuther Unternehmen hinsichtlich Produktgestaltung besonderen Wert auf Design, Farbgebung und modische Stilelemente. „Das beste Produkt hilft nichts, wenn es von den Patienten nicht getragen wird“, weiß Bettina Hennicke, Produktmanagerin bei Medi. „Aus diesem Grund versuchen wir immer, neue Trends aufzuspüren und innovative Ideen hinsichtlich der Optik und Materialien zu erhalten“, so die Expertin weiter. Alle Kreationen, die im Rahmen des TLC-Projekts entstanden sind, können auf der Homepage von Medi angesehen werden

Kontakt:

Medi GmbH & Co. KG

D-95448 Bayreuth

www.medi.de

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