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Stereolithografieharz für Biomedizin-Anwendung qualifiziert

Redakteur: Peter Reinhardt

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Als additives Fertigungsverfahren wird die Stereolithografie (SL) seit geraumer Zeit selektiv zur Herstellung von medizintechnischen Prototypen angewandt. Sie ist dafür bekannt, Teile mit glatten Oberflächen, von hoher dimensionaler Genauigkeit sowie hochwertigem Aussehen zu erzeugen.

Da diese Technologie bisher nicht für den Einsatz in der Biomedizin zugelassen war, sind viele Medizintechnik-Hersteller nicht mit Stereolithographie vertraut. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen DSM Somos, ein Führer in der SL-Harzinnovation, begonnen, die Barriere zur Anwendung in der Medizintechnik abzubauen, indem es die ersten Stereolithografieharze eingeführt hat, die sowohl der USP Klasse VI als auch dem ISO Standard 10993 entsprechen. Insbesondere haben sowohl »Somos Watershed XC 11122« (ein transparentes, feuchtigkeitsbeständiges SL-Harz) als auch »Somos ProtoGen 18420« und »Somos 14122 GP Plus« (weiße vielseitig einsetzbare Kunstharze mit Anwendungen ähnlich ABS) die Zertifikate ISO 10993-5 bezüglich Cytotoxizität, ISO 10993-10 bezüglich sensibilisierender Eigenschaften und ISO 10993-10 bezüglich Irritation erhalten.

»Bei Anwendung traditioneller Prototypierungsverfahren, die einem Großteil der medizintechnischen Unternehmen vertraut sind, kann die Herstellung eines neuen Prototypen Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen« so Vince Adams, Marketing Manager von DSM Somos. »Heute können diese Unternehmen auf die Stereolithografie zurückgreifen. In nur wenigen Tagen kann so ein für den biomedizinischen Gebrauch zugelassener funktioneller Prototyp entwickelt werden.«

Kontakt::

DSM Somos US-Elgin, IL 60120 www.dsmsomos.com