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Startschuss zum Pharma-Dialog

| Redakteur: Peter Reinhardt

Gruppenfoto zum Auftakt des Pharma-Dialogs: In der Bildmitte Bundesministerin Johanna Wanka (BMWF), daneben Bundesminister Hermann Gröhe (BMG) und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer.
Gruppenfoto zum Auftakt des Pharma-Dialogs: In der Bildmitte Bundesministerin Johanna Wanka (BMWF), daneben Bundesminister Hermann Gröhe (BMG) und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer. (Bild: BMG/Schinkel)

Am 15. September hat die Bundesregierung den Startschuss zum Pharma-Dialog mit Vertretern von Arzneimittelherstellern und Wissenschaft gegeben. Ähnlich dem Strategieprozess Medizintechnik ist der Pharma-Dialog als Branchendialog konzipiert, der gemeinsam vom federführenden Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung umgesetzt wird.

Der Pharma-Dialog zur Sicherung der Attraktivität des Forschungs- und Produktionsstandorts Deutschlands ist ein eigenständiger Prozess, der den Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ sowie andere ressortübergreifende Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Gesundheitswirtschaft ergänzt. Beteiligt sind neben den einschlägigen Verbänden der Arzneimittelhersteller und Unternehmensvertreter auch die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie sowie Repräsentanten der Wissenschaft und die beteiligten Bundesministerien.

Forschung, Entwicklung und Produktion stärken

Ziel des Pharma-Dialogs ist, den Pharma-Standort Deutschland, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion zu stärken, um auch weiterhin eine flächendeckende, qualitativ hochwertige und sichere Arzneimittel-Versorgung in Deutschland sicherzustellen. Im Anschluss an die Analyse des Pharma-Standorts Deutschland ist daher beabsichtigt, das Thema Arzneimittelinnovationen entlang der Wertschöpfungskette zu diskutieren.

Das Zusammenwachsen von Pharmaindustrie und Medizintechnik diskutieren

Neben Aspekten der Forschung und Entwicklung sollen auch regulatorische Rahmenbedingungen sowie Trends und Zukunftsbereiche einschließlich möglicher Folgen für den Innovations-, Beschäftigungs- und Produktionsstandort Deutschland erörtert werden. Auch wenn die Ausrichtung des Dialogs auf die Arzneimittelversorgung keine Beteiligung von Medizintechnik-Verbänden vorsieht, ist nicht ausgeschlossen, dass ein mögliches Zusammenwachsen von Pharmaindustrie und Medizintechnik gerade mit Blick auf zukünftige Trends diskutiert werden wird.

Trends und Zukunftsbereiche im Arzneimittelsektor

Auf der Auftaktveranstaltung in Berlin wurde bereits eine Standortanalyse vorgenommen. In drei darauffolgenden Dialog-Runden werden bis Anfang 2016 zahlreiche Themen entlang der Wertschöpfungskette erörtert – beginnend mit der Forschung und Entwicklung von Innovationen über regulatorische Rahmenbedingungen bis hin zu Trends und Zukunftsbereiche im Arzneimittelsektor sowie mögliche Folgen für den Innovations-, Beschäftigungs- und Produktionsstandort Deutschland.

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