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Fresenius Medical Care Starkes operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2014

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Fresenius Medical Care freut sich über ein stärkeres Umsatzwachstum im zweiten Quartal und rechnet für das Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatz von rund 15,2 Mrd. US-Dollar. Indes trauert der Gesundheitskonzern um Aufsichtsratsmitlgied Dr. Gerhard Rupprecht, der Anfang August im Alter von 65 Jahren tödlich verunglückt ist.

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„ „Im zweiten Quartal ist unser Umsatz wieder stärker gewachsen als zu Jahresbeginn“, freut sich der Fresenius-Vorstandsvorsitzende Rice Powell.
„ „Im zweiten Quartal ist unser Umsatz wieder stärker gewachsen als zu Jahresbeginn“, freut sich der Fresenius-Vorstandsvorsitzende Rice Powell.
(Bild: Fresenius)

Der promovierte Mathematiker Rupprecht und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Allianz Deutschland AG gehörte seit Oktober 2004 dem Aufsichtsrat der Fresenius AG (heute Fresenius SE & Co. KGaA) an; seit März 2011 trug er als stellvertretender Vorsitzender zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens bei. Seit Mai 2010 gehörte Rupprecht auch dem Aufsichtsrat der Fresenius Management SE an.

Deutliche Verbesserungen im operativen Geschäft

Positiv hingegen sind die Nachrichten zum laufenden Geschäftsjahr, die Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, jüngst verkünden konnte: „Im zweiten Quartal ist unser Umsatz wieder stärker gewachsen als zu Jahresbeginn. Unser operatives Geschäft hat sich deutlich verbessert gezeigt. Auch für das zweite Halbjahr rechnen wir mit anhaltend gutem organischen Wachstum. Wir bestätigen daher unseren Ausblick für das Gesamtjahr und sind zuversichtlich, die geplanten Kosteneinsparungen von bis zu 60 Millionen US-Dollar vor Steuern zu erreichen. Beim strategisch wichtigen Ausbau unserer Dienstleistungen rund um die Dialyse sind wir mit den Übernahmen von Sound Physicians und Med Spring entscheidend vorangekommen. “

Vier Prozent Wachstum im Geschäftsjahr 2014

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 3,835 Mrd. US-Dollar. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im zweiten Quartal 2014 um 2 Prozent auf 556 Mio. US-Dollar verglichen mit 544 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2013. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis verringerte sich im zweiten Quartal 2014 um 11 Prozent auf 234 Mio. US-Dollar gegenüber 263 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um den steuerlichen Sondereffekt betrug das Konzernergebnis 252 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2014. Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 15,2 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einer Wachstumsrate von 4 Prozent.

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