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Spritzguss: Maschinenlösungen für Medizintechnik vorgestellt

| Redakteur: Peter Reinhardt

Am 5. April hat Arburg im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe »Technology on Tour« Kunden aus dem bayerischen Raum innovative Sonderverfahren für die Medizintechnik vorgestellt. Das Programm hatten die Arburg-Experten zusammen mit dem gastgebenden Lehrstuhl für Medizintechnik (MedTech) der TU München konzipiert.

»Erstmals war Medizintechnik der Schwerpunkt unserer Veranstaltung, und nie zuvor haben wir unsere Kompetenz zu diesem Thema an einer Universität gezeigt«, erläuterte Herbert Kraibühler, Arburg-Geschäftsführer Technik das neue Konzept. Besonders interessant sei, dass sich die Allrounder Spritzgießmaschinen dank ihrer Modularität punktgenau auf die Kunden- und Branchenanforderungen auslegen lassen. Ein speziell für die Medizintechnik entwickeltes Highlight seien z.B. Maschinen mit gekapselter Schließeinheit in Edelstahl-Einhausung und korrosionsbeständigen Aufspannflächen.

Lehrstuhl-Inhaber Prof. Erich Wintermantel referierte zum Thema Life-Science Engineering. Die Fachvorträge weiterer Lehrstuhlmitglieder umfassten das Mikro-Spritzgießkonzept »µ-Ject« sowie die Haftung spritzgegossener LSR-Hochtemperatur-Thermoplastverbunde.

Arburg und die TU München realisieren gemeinsam zahlreiche Projekte. Für Neuentwicklungen und Versuche wurde der Universität eine Zwei-Komponenten-Spritzgießmaschine zur Verfügung gestellt. Damit fertigen die Wissenschaftler z.B. biokompatible Implantate mit Hart-/Weich-Verbindungen oder mit tragenden und dichtenden Eigenschaften. Derzeit untersucht das Team um Prof. Wintermantel u.a., ob sich die Sterilität, die beim Spritzgießprozess zunächst gegeben ist, möglichst bis zum fertig verpackten Produkt aufrechterhalten lässt.

Kontakt::

Arburg GmbH + Co KG D-72290 Loßburg www.arburg.com