France

Arburg Spritzgießmaschine fertigt Labs-on-a-Chip

Redakteur: Briggette Jaya

Auf der diesjährigen Medtec finden Besucher des Arburg-Standes einen elektrischen Allrounder 370 A mit 600 kN Schließkraft und Spritzeinheit 70 vor. Die Maschine arbeitet mit einem Zweifach-Werkzeug der Firma Z-Microsystems und fertigt kundenspezifische Medizinkomponenten, die in der Analyse und Diagnostik eingesetzt werden.

Firmen zum Thema

Der Allrounder, den Arburg in Stuttgart zeigt, ist GMP-konform in Edelstahl ausgeführt und mit einem Reinluftmodul ausgestattet.
Der Allrounder, den Arburg in Stuttgart zeigt, ist GMP-konform in Edelstahl ausgeführt und mit einem Reinluftmodul ausgestattet.
(Bild: Arburg)

Das Exponat ist GMP-konform in Edelstahl ausgeführt und mit einem Reinluftmodul ausgestattet. Als Demoteile werden sogenannte Bottom Layer für eine Lab-on-a-Chip-Applikation hergestellt. Mit einem Top-Layer, der über eine eigene Elektronik (Chip) für den Transport der Flüssigkeiten und die Ergebnisanzeige verantwortlich ist, wird das Lab-on-a-Chip vervollständigt.

Die Lab-on-a-Chip-Technologie gehört in den Bereich Mikrofluidik. Dort wirken Mikro-Spritzgießen und Medizintechnik zusammen, um kleinste Einheiten zur unmittelbaren und schnellen Analyse von Flüssigkeiten in Großserie zu Verfügung zu stellen. Zur Abformung der Mikrostrukturen auf den Layern ist höchste Präzision von Werkzeugen und Maschinen von ausschlaggebender Bedeutung. Deshalb setzt Arburg in diesem Bereich bevorzugt elektrische oder hybride Maschinentechnik ein, die die Anforderungen an die Ebenheit der Teile sowie die Reproduzierbarkeit der Fertigung voll erfüllt. Im Fall der auf der Medtec gezeigten Bottom Layer aus Polycarbonat beträgt das Teilegewicht 3,264 g bei einem Schussgewicht von 7,98 g und einer Zykluszeit von 24 s.

Bildergalerie

Kontakt:

Arburg GmbH & Co KG

D-72286 Loßburg

www.arburg.com

Halle 1, Stand H04

(ID:37442710)