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BGS Beta-Gamma-Service Spatenstich für die modernste Gamma-Bestrahlungsanlage der Welt

| Redakteur: Peter Reinhardt

Rund 14 Mio. Euro lässt sich der Bestrahlungsdienstleister BGS den Neubau einer Gamma-Bestrahlungsanlage kosten. Am Standort Bruchsal entsteht eine zusätzliche Kapazität von 80.000 Paletten pro Jahr, um Medizinprodukte zuverlässig zu sterilisieren und die Keimfreiheit von Rohstoffen sowie Verpackungsmaterialien und Laborbedarf zu gewährleisten.

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Spatenstich für die neue Gamma-Anlage in Bruchsal.
Spatenstich für die neue Gamma-Anlage in Bruchsal.
(Bild: BGS)

Mit einem Spatenstich feierte BGS Beta-Gamma-Service am 17. November den offiziellen Baubeginn zur Standorterweiterung in Bruchsal: „Endlich beginnt die finale Phase und die sichtbaren Arbeiten gehen los“, freut sich BGS-Geschäftsführer Dr. Andreas Ostrowicki, „am Projekt selber arbeiten wir schon seit vielen Monaten.“ Und zwar zusammen mit dem Baupartner Freyler Industriebau, der das Gebäude im Detail geplant hat und nun auch schlüsselfertig umsetzt. Die rund 14 Mio. Euro umfassende Investition – Neubau inklusive Gamma-Bestrahlungsanlage – soll Ende 2017 in Betrieb gehen. Quasi zeitgleich zum Spatenstich wurde BGS von den Besuchern der Messe Compamed und der Medtech-Online-Community zum Sieger des Devicemed Awards in der Kategorie Supplier gekürt.

Zur Sterilisation von Medizinprodukten gibt es keine Alternative

Um das expandierende Unternehmen für die Zukunft zu rüsten, entwickelten die Planer von Freyler Industriebau gemeinsam mit der BGS ein Gebäudekonzept, das sich bei Bedarf flexibel um einhundert Prozent vergrößern lässt. Die Architektur bildet dabei die internen Arbeitsprozesse ab und orientiert sich an der Geometrie des Herzstücks: der laut BGS weltweit modernsten Gamma-Bestrahlungsanlage, die eine jährliche Kapazität von 80.000 Paletten leisten kann. Die Aufgabe dieser Bestrahlungsanlage ist die zuverlässige Sterilisation von Medizinprodukten und Keimfreiheit von Rohstoffen sowie von Verpackungsmaterialien und Laborbedarf.

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„Dies ist ein in der Technik sehr geschätztes Verfahren, da Medizinprodukte wie Spritzen, Kanülen, Katheter, Gelenkprothesen etc. in ihrer Verpackung sterilisiert werden – und das in vielen Fällen ohne Alternative. Die Strahlen, die wie Sonnenlicht nichts anderes sind als reine Energie, hinterlassen dabei keine Rückstände, die Produkte sind also nicht strahlend“, führt Ostrowicki aus.

3.310 m² Grundfläche bieten ausreichend Platz

Mit einer Grundfläche von 3.310 m² ist ausreichend Platz für Wareneingang, Zwischenlager, Bestrahlungsanlage, Warenausgang sowie Büro- und Sozialräume. Freyler-Projektleiter Reinhard Türk, der das Vorhaben von Anfang an betreut, freut sich über das besondere Projekt: „Eine derartige Anlage wirtschaftlich zu bauen ist eine neue Herausforderung, der wir uns engagiert stellen.“ Die Unternehmensgruppe BGS hat sich bereits mehrfach bei Bauprojekten für Freyler als Planungs- und Baupartner entschieden. Der Neubau wird auf einem an das bestehende Betriebsgebäude der BGS angrenzenden Grundstück errichtet, auf dem das Unternehmen bereits mehrere Beschleunigeranlagen betreibt.

Bruchsal liegt im Herzen der Medizintechnikindustrie Baden-Württembergs

Dafür wurden auf dem neuen Grundstück eine Lagerhalle komplett und eine weitere in Teilen abgebrochen. Beide Firmeneinheiten funktionieren in Zukunft autark, das Unternehmen nutzt die am Standort vorhandene Administration und IT: „Der Standort ist optimal für uns und daher unumstritten. Wir bearbeiten in der neuen Anlage hauptsächlich Biotech- und Medizintechnik-Produkte – Bruchsal liegt im Herzen der Medizintechnikindustrie Baden-Württembergs“, erklärt Ostrowicki. „Nicht zuletzt haben wir hier eine hervorragende logistische Anbindung an andere Bundesländer sowie die Schweiz und Frankreich. Und die hervorragende Unterstützung aller Beteiligten bei der Stadt Bruchsal bei der Grundstückssuche hat uns die Entscheidung leicht gemacht.“

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