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Rapid Area auf der Metav Sonderstand Generative Fertigung ausgebucht

| Redakteur: Peter Reinhardt

Genau vier Wochen vor Beginn der internationalen Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung Metav in Düsseldorf, ist die dort von der Messe Erfurt organisierte Rapid Area ausgebucht. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) wird die Messe damit in unmittelbarer Nachbarschaft zur Sonderschau „Metal meets Medical“ um das Segment generativer Fertigungsverfahren erweitert.

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Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt: „Die Resonanz zeigt: Das Thema Generative Fertigung ist in der Metallbranche angekommen."
Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt: „Die Resonanz zeigt: Das Thema Generative Fertigung ist in der Metallbranche angekommen."
(Bild: Reinhardt)

Das Spektrum der Rapid Area reicht vom 3D-Drucker für semiprofessionelle Anwender bis zu High-End-Maschinen. Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt: „Die Resonanz zeigt: Das Thema ist in der Metallbranche angekommen. In der langfristigen Kooperation mit dem VDW liegt ein enormes Potenzial die Technologiemessen Rapid Tech und Metav als zentrale Kompetenzzentren auf dem Gebiet der generativen Fertigungsverfahren zu entwickeln.“

Weltpremiere eines 3D-Druckers von Stratasys

Auf der Rapid Area erwartet die Besucher unter anderem die Weltpremiere des 3D-Druckers Objet 500 Connex 3 von Stratasys, der vom Aussteller RTC Rapid Technologies und Consulting präsentiert wird. Dieser ist der bislang einzige 3D-Drucker, der farbenprächtige Prototypen mit verschiedenen Multimaterialkomponenten, von festen, elastischen bis hin zu klaren und langlebigen Materialien, fertigt.

Konzeptstudie Lasertec 65 Additive Manufacturing

Blickfang des Stands ist die über 40 Kubikmeter große und knapp 10 Tonnen schwere Maschine Lasertec 65 Additive Manufacturing der Firma DMG Mori. Diese integriert erstmalig das generative Laseraufbauverfahren in eine vollwertige 5-Achs-Fräsmaschine. Bei dem Verfahren wird ein Auftragsprozess mittels Metallpulverdüse verwendet, der in nahezu allen Materialien eine Komplettbearbeitung ohne Prozesskammer ermöglicht und bis 20-mal schneller ist als das Generieren im Pulverbett. Darüber hinaus ist die Herstellung überhängender Konturen ganz ohne Stützstruktur möglich. Die Flexibilität der generativen Fertigung wird somit intelligent kombiniert mit der Präzision der spanenden Bearbeitung.

Universitäten und semiprofessionelle Anwender im Blick

Neben diesen rein industriellen Maschinen bietet die Bayreuther Firma Hypecask einen Einblick in die Möglichkeiten des semiprofessionellen und Hobby-3D-Drucks. Firmengründer und Buchautor Florian Horsch hält im angrenzenden Forum der Sonderschau „Metal meets Medical“ zudem einen Vortrag zur Möglichkeit, Flüssigkeiten oder Pasten äußerst präzise im 3D-Druck zu dosieren. Gerade in der Medizintechnik wird es so möglich, Zellmaterialien ohne Beschädigung zu fördern und in dreidimensionalen Schichtenmodellen aufeinander aufzutragen. Neueste Erkenntnisse aus der Forschung präsentieren das Institut für Umformtechnik und Leichtbau der Technischen Universität Dortmund sowie der Lehrstuhl für Photonische Technologien der Universität Erlangen Nürnberg.

Metav 2014, Halle 15, Stand E04

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