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Laborautomation Sensor sorgt für Sicherheit

| Redakteur: Peter Reinhardt

In der Laborautomation sind photoelektrische analoge Reflexions-Lichttaster eine Lösung zum kostengünstigen und zuverlässigen Erkennen der Verschlusskappen von Blutprobenröhrchen. Robust und hygienisch sicher ermöglichen sie verschiedene Tast- und Reichweiten und erfassen große und kleine Projekte

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„Analoge Näherungsschalter bieten eine einfache und günstige Alternative für die Positionskontrolle,“ meint Tom Lorenzen, Gründer und Geschäftsführer von T&O
„Analoge Näherungsschalter bieten eine einfache und günstige Alternative für die Positionskontrolle,“ meint Tom Lorenzen, Gründer und Geschäftsführer von T&O
(Bild: Contrinex)

Näherungsschalter in der Medizintechnik müssen nicht nur zuverlässig und robust gegenüber Vibrationen oder Schock sein, sondern auch leicht zu reinigen und zu desinfizieren. „Wenn unser Sensor Fehler macht, werden Blutprobenröhrchen zerstört. Die betroffenen Proben sind dann unwiederbringlich verloren“, sagt Tom Lorenzen, Geschäftsführer von T&O LabSystems (T&O). Das Hamburger Unternehmen entwickelt vollautomatische Geräte, die die angelieferten Probenröhrchen anhand ihres Barcodes registrieren und für nachfolgende Analysen sortieren.

T&O verlässt sich bei der Sortierung von Blutprobenröhrchen in Schüttgutbehälter bereits seit 2009 auf Lichtschranken von Contrinex. „Die Einweg-Lichtschranken dienen zur Positionserkennung der Blutprobenröhrchen auf dem Fließband. Ihre Signale sind die Grundlage zur Berechnung der Laufzeiten des Transportbands, um so die Röhrchen rechtzeitig in die Sortierfächer lenken zu können. Außerdem setzen wir diese Sensoren zur Füllhöhenerkennung in den Zielbehältern ein. Es gibt immer an der gleichen Stelle im Behälter eine Häufung, die wir nutzen“, so Lorenzen. Seit Anfang 2011 wird darüber hinaus der Sensor LAK-3130-119 in einem Rack-Sortierer für Blutprobenröhrchen verbaut.

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Verschlusskappe liegt oben

Die Aufgabe der Maschine ist es, die Primärröhrchen in Racks zu stecken. Die als Schüttgut vorliegenden Röhrchen werden dazu zunächst vereinzelt, auf ein Förderband gelegt und anschließend in die Probenbehälter geschoben. Dabei ist es entscheidend, dass die Röhrchen in der richtigen Richtung in die Racks gelangen: Die Verschlusskappe der kleinen Behälter muss oben sein. Die Orientierung der Blutprobenröhrchen auf dem Fließband ist jedoch zufällig – mal befindet sich die Verschlusskappe auf der rechten, mal auf der linken Seite. Der Sensor erkennt den Sitz der Kappe und gibt diese Information an die Steuerung weiter. Anschließend dreht die Maschine das Röhrchen entsprechend der Messung in die richtige Richtung und schiebt sie ins Rack.

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