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Seminar Biokompatible Kunststoffe für medizintechnische Anwendungen

Redakteur: Peter Reinhardt

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Nicht nur Einwegartikel wie Hygiene-Zubehör oder Spritzen und Katheter werden zunehmend aus polymeren und biopolymeren Stoffen hergestellt, sondern auch Röntgen-Ausstattungen, Diagnosesysteme und chirurgische Instrumente. Das IIR:-Seminar „Biokompatible Kunststoffe für medizintechnische Anwendungen“, das am 22. und 23. September in Kronberg im Taunus sowie am 05. und 06. November in Köln stattfindet, greift die gesetzlichen und spezifischen Anforderungen an medizinisch einsetzbare Kunststoffe auf und führt in die unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten ein. Die Auswirkungen des im Juni 2007 geänderten Medizinproduktegesetzes auf die Zulassung neuer Materialen und die behördlichen Vorgaben für die Vermarktung medizintechnischer Produkte im Ausland werden ebenso vorgestellt wie Risikobewertungen und Biokompatibilitätsprüfungen gemäß ISO 10993.

Unter der Leitung des Medical-Engineering-Experten Prof. Dr.-Ing. Johannes Ebberink (Fachhochschule Furtwangen) werden die chemischen Grundvoraussetzungen für eine medizinische Eignung ebenso erläutert wie zu berücksichtigende Eigenschaften und Wirtschaftlichkeit. Die Belastungen, denen medizintechnische Materialien während ihrer Lebensdauer ausgesetzt sind, wird beispielsweise an der Tatsache deutlich, dass Blut ähnlich korrosiv wie Meerwasser ist. Wie in der Praxis mit den Belastungen der Werkstoffe umgegangen werden kann, behandelt das Seminar ebenso wie die Nutzung hochleistungsfähiger Kunststoffe, die Produktoptimierung durch Oberflächenmodifikation und Beschichtung sowie Anforderungen an Kunststoffe durch Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsprozesse.

Kontakt::

IIR Deutschland GmbH D-40549 Düsseldorf www.konferenz.de/pr-kunststoffe08