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Salzsprühkammer prüft Korrosionsbelastungen von medizintechnischen Produkten

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Umweltprüflabor simuliert extremes Klima

Seit sechs Jahren werden im Umweltprüflabor auch Klimasimulationen durchgeführt, um sicherzustellen, dass Produkte die hohen Anforderungen hinsichtlich Betriebssicherheit und Haltbarkeit in extremen Regionen erfüllen: „Falls gewünscht, belasten wir die Produkte bis zur Zerstörung, um ihre Belastungsgrenzen auszuloten“, resümiert der Testexperte, Armin Dörr, seinen Alltag. Diverse Testaufbauten helfen ihm dabei, diese Umweltbedingungen zu simulieren (Bild 1).

Salzsprühkammer sorgt für Korrosion im Zeitraffer

Mit der Erweiterung des Labors um eine Salzsprühkammer sind nun weitere Prüfungen hinsichtlich Korrosionsbelastungen bei Produkten zahlreicher Branchen möglich: „Wir können die Prüflinge aggressivsten Umweltbedingungen aussetzen. Dies kann beispielsweise salznebelhaltige – Luft ähnlich dem Einsatz in Meeresnähe sein oder auch das direkte kontrollierte Aufsprühen von Salzwasser wie eine durch Fahrzeugteile hochspritzende, streusalzhaltige Lösung“, so Dörr. Das Korrosionsverhalten von Teilen könne dabei im Zeitraffer simuliert werden.

Nachgewiesen werde auch, ob sich der Berührungsschutz von elektrischen Geräten unter Korrosion verschlechtert. Hier geht es um Personenschutz vor Berührungsspannung. Da höhere Temperaturen ein anderes Korrosionsverhalten an Produkten bewirken als niedrige Temperaturen, ist es in der Kammer auch möglich, den Temperaturbereich ab Raumtemperatur aufwärts bis ca. +55 °C abzudecken.

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