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Universitätsklinikum Erlangen Roboter-basiertes Röntgensystem macht 2- und 3-D-Aufnahmen

Redakteur: Hendrik Härter

In der Uni-Klinik Erlangen hat Siemens Healthcare ein Roboter-basiertes Röntgensystem installiert, mit der erstmals 3-D-Aufnahmen aller Körperregionen möglich sind.

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Die beiden deckengehängten Arme des Multitom Rax lassen sich dank Robotertechnik automatisch, sowie bei Bedarf – beispielsweise zur Feinjustierung – auch manuell mittels Servomotoren in Position bringen. Während der eine die Röntgenröhre samt großem Berührbildschirm führt, trägt der andere Arm den 43 cm x 43 cm großen Flachdetektor, der nicht nur statische und dynamische Bilder, sondern auch fluoroskopische Sequenzen ermöglicht.
Die beiden deckengehängten Arme des Multitom Rax lassen sich dank Robotertechnik automatisch, sowie bei Bedarf – beispielsweise zur Feinjustierung – auch manuell mittels Servomotoren in Position bringen. Während der eine die Röntgenröhre samt großem Berührbildschirm führt, trägt der andere Arm den 43 cm x 43 cm großen Flachdetektor, der nicht nur statische und dynamische Bilder, sondern auch fluoroskopische Sequenzen ermöglicht.
(Bild: Siemens)

Neben konventionellen 2-D-Röntgenaufnahmen sind mit dem Multitom Rax von Siemens Healthcare auch 3-D-Bilder möglich. Über die Fernbedienung lässt sich das System bedienen und die durch Robotertechnik gesteuerten Arme fahren vollautomatisiert um den Patienten.

Die beiden deckengehängten Arme des Multitom Rax lassen sich dank Robotertechnik automatisch, sowie bei Bedarf – beispielsweise zur Feinjustierung – auch manuell über Servomotoren in Position bringen. Während der eine die Röntgenröhre samt großem Berührbildschirm führt, trägt der andere Arm den 43 cm x 43 cm großen Flachdetektor, der nicht nur statische und dynamische Bilder, sondern auch fluoroskopische Sequenzen ermöglicht.

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Das System verfügt zusätzlich optional über kabellose, tragbare Detektoren, die in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich sind und direkt zwischen dem Rollstuhl oder der Matratze und dem Rücken positioniert werden können, ohne dass ein Aufsetzen des Patienten erforderlich ist. Dank der automatisierten Steuerung der Roboterarme, nutzen diese grundsätzlich den kürzesten Weg, um eine neu eingegebene Position anzufahren. Vorprogrammierte Sicherheitszonen und automatische Stopps bei Berührungen erhöhen dabei die Sicherheit.

Mit dem robotergestützten Röntgensystem lassen sich 3-D-Aufnahmen unter natürlicher Gewichtsbelastung anfertigen. Die 3-D-Aufnahmen können von allen Körperregionen im Sitzen, Liegen oder Stehen gemacht werden. Bei einer Aufnahme im Stehen werden Knie, Becken oder Wirbelsäule unter der Last des Körpergewichts anders dargestellt als im Liegen.

Dieser Artikel ist erschienen im Themenkanal Medizintechnik der Fachzeitschrift Elektronikpraxis.

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