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Richtlinie VDI 2731 Blatt 1: Mikrogetriebe

| Redakteur: Peter Reinhardt

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Wer ein allgemeines zusammenfassendes Werk über Mikrogetriebe in den Bücherregalen suchte, suchte meist vergeblich. Diese Lücke schließt die neue Richtlinie 2731 des VDI.: Sie fasst die Erkenntnisse aus Grundlagenforschung und der angewandten Forschung zusammen. Anhand von Beispielen beinhaltet sie die verallgemeinerbaren Aspekte der Entwicklung, Konstruktion und Herstellung bis zum Einsatz von Mikrogetrieben.

Mit diesem Werk will die VDI-Gesellschaft Entwicklung Konstruktion Vertrieb den Einstieg in die Mikroantriebstechnik erleichtern. Die Richtlinie VDI 2731 Blatt 1 beschreibt die Grundlagen zu Betrieb und Umfeld, Herstellung und Werkstoffeinsatz, Berechnung und Konstruktion sowie Systemaufbau und Validierung. Damit erleichtert sie den Einstieg in die Mikroantriebstechnik, denn der Trend hin zur Miniaturisierung macht auch vor klassischen mechanischen Systemen nicht Halt. Zunehmend kommen Kleinst- und Mikrogetriebe im Bereich des Gerätebaus, der Medizintechnik, der Messtechnik, in Luft- und Raumfahrttechnik, in der Robotik oder im Automobilbau zum Einsatz.

Im Gegensatz zum Markt der „großen Brüder“ ist der Markt der Mikrogetriebe bislang wenigen Spezialisten vorbehalten. Zudem überschreiten Mikrogetriebe den Gültigkeitsbereich etablierter Normen und Richtlinien. Weiterhin ändern sich mit der Miniaturisierung auch die zulässigen Anforderungen hinsichtlich Herstellbarkeit und Funktionalität. Die Anwender, z.B. OEMs oder Zulieferer erster Ebene, verfügen meist nicht über die notwendigen Kenntnisse, um den Einsatz von Mikrogetrieben unter gegeben Rahmenbedingungen effektiv zu gestalten. An dieser Stelle greift die Richtlinie VDI 2731 „Mikrogetriebe“. Die Ausgabe ist beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich.

Kontakt::

VDI-Gesellschaft Entwicklung Konstruktion Vertrieb D-40468 Düsseldorf www.vdi.de/richtlinien