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Additive Fertigung Renishaw und BEGO schließen Lizenzvereinbarung

Redakteur: Peter Reinhardt

Eine Neuigkeit von der Internationalen Dental Schau IDS in Köln: Dort haben Renishaw und BEGO vergangene Woche eine Lizenzvereinbarung über die Nutzung von Patenten für die additive Fertigung im Dentalbereich geschlossen.

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Christoph Weiss, geschäftsführender Gesellschafter der BEGO-Firmengruppe, und Sir David McMurtry, Chairman und Chief Executive von Renishaw. Im Hintergrund ist die Renishaw-Laserschmelzanlage AM250 zu sehen.
Christoph Weiss, geschäftsführender Gesellschafter der BEGO-Firmengruppe, und Sir David McMurtry, Chairman und Chief Executive von Renishaw. Im Hintergrund ist die Renishaw-Laserschmelzanlage AM250 zu sehen.
(Bild: Renishaw)

Das weltweit in den Bereichen Messtechnik, Motion Control, Spektroskopie sowie Präzisionsbearbeitung operierende Unternehmen Renishaw plc und die BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH & Co. KG als einer der international führenden Spezialisten im Bereich der Dentalprothetik haben eine Lizenzvereinbarung getroffen. Das erlaubt Renishaw, BEGO-Patente für die additive Fertigung im Dentalbereich zu nutzen.

Additive Fertigung für die Dentalbranche

Das Bremer Unternehmen investiert seit jeher sehr stark in die Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien. Im Zukunftsmarkt der digitalen CAD/CAM-Lösungen ist BEGO Pionier der additiven Fertigung für die Dentalbranche und hält wichtige Schutzrechte bei diesem Herstellungsverfahren. Die Lizenzvereinbarung zwischen Renishaw und BEGO ermöglicht der Renishaw-Firmengruppe, zukünftig seine bestehenden Dentalaktivitäten weltweit zu stärken.

Christoph Weiss, geschäftsführender Gesellschafter der BEGO-Firmengruppe sagt: „Wir freuen uns, dass wir mit Renishaw einen innovativen und starken Lizenznehmer haben. Die Dentalindustrie ist eine der wettbewerbsintensivsten Branchen weltweit, und die Lizenzvereinbarung stärkt die Position von Renishaw und BEGO. Wir sehen dies als Bestätigung unserer Strategie, in neue Technologien zu investieren und einer der führenden Innovatoren der Dentalbranche zu sein.“

Anlagen für die additive Fertigung

Geoff McFarland, Engineering Director der Renishaw-Gruppe, fügt hinzu: „Dies ist eine bedeutende Vereinbarung für Renishaw, da sie uns gestattet, unsere eigenen Anlagen der additiven Fertigung im Dentalmarkt zu vertreiben und zu nutzen. Damit bekommen unsere Kunden Zugang zu wichtigen Patenten der BEGO, die wir als führend in diesem Bereich ansehen. Das kommt nun genau zum richtigen Zeitpunkt, zu dem wir ein breites Spektrum innovativer Verfahren zur Herstellung von Dentalprothetik am Markt einführen werden.“

Selektives Laserschmelzen in der Dentalbranche

BEGO führte die additive Fertigungstechnologie mit dem Selektiven Laserschmelzen (SLM) im Jahr 2001 in der Dentalbranche ein. Die additive Fertigung ermöglicht die Herstellung präziser Metallgeometrien direkt auf der Basis von 3D-CAD-Daten mittels eines schichtbildenden Verfahrens, das viele konstruktive Beschränkungen und Materialverluste im Vergleich zum konventionellen Fräsprozess vermeidet.

Kontakt:

Renishaw GmbH

D-72124 Pliezhausen

www.renishaw.de

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