Fakuma 2014

Rekordverdächtige 1.300 Aussteller, aber kein Themenpark Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

Das Thema Medizintechnik wird auch ohne entsprechenden Themenpark stark auf der Fakuma vertreten sein.
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Das Thema Medizintechnik wird auch ohne entsprechenden Themenpark stark auf der Fakuma vertreten sein. (Bild: P.E. Schall)

Zum ersten Mal seit 2011 wird es in diesem Jahr keinen Themenpark Medizintechnik auf der Fakuma geben. Wenn die Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung vom 14. bis 18. Oktober auf der Messe Friedrichshafen stattfindet, ist das Thema Medizintechnik dennoch bei zahlreichen Ausstellern im Portfolio vertreten.

„Die Nachfrage nach Standfläche von Unternehmen aus dem Kernbereich der Fakuma, ist so groß, dass wir uns veranlasst sehen, den Ausstellern alle potenziell belegbaren Flächen anzubieten – so auch die doch sehr umfangreiche Fläche im Foyer, die in den Jahren 2011 und 2012 durch den Themenpark Medizintechnik belegt wurde“, erklärt der Messeveranstalter auf Anfrage von Devicemed.

Aussteller gezielt nach Medizintechnik selektieren

Dies sei letztlich im Sinne der Messebesucher. „Denn die Zahl der Aussteller mit Lösungen für die Medizintechnik war immer schon weit größer als die Zahl der tatsächlich im Themenpark Medizintechnik vertretenen.“ Vertreter von Herstellern medizintechnischer Produkte haben aber nach wie vor Gelegenheit, Unternehmen zu selektieren, die für sie interessante Produkte oder Technologien anbieten. „Sowohl im Messekatalog als auch in der Ausstellerliste auf der Fakuma-Homepage (ab Mitte August online), lassen sich entsprechende Produkte und Anbieter gezielt selektieren“, so der Veranstalter weiter.

Messezentrum Friedrichshafen ist voll belegt

Rund 1.300 Aussteller aus 32 Industrienationen beanspruchen in diesem Jahr mehr Platz denn je, sodass das Messezentrum Friedrichshafen voll belegt ist. Ausgehend von technologischer und kommerzieller Marktführerschaft deutscher Unternehmen, ist hier die stolze Anzahl von 675 Ausstellern zu verzeichnen, gefolgt von Herstellern und Anbietern aus Italien mit 72 und der Schweiz mit 66 Unternehmen. Es ist damit kein Mangel in Sachen kunststofftechnischer Innovationen zu erwarten.

Trends wie energie- und materialsparende Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffteilen, zunehmender Einsatz von Verbundwerkstoffen, verfeinertes Präzisions-Spritzgießen von Mikro- und Medizintechnik-Bauteilen, weitergehende Funktionsintegration trotz Miniaturisierung und noch dünnwandigerer Bauteile und Baugruppen werden ebenso so zu sehen sein, wie neue Anwendungen der Rotationsgieß-Technologie wie der Thermoform-Verfahren – und nicht zuletzt von 3D-Druckverfahren. Bei alledem profitiere die Fakuma von einem beachtenswerten Zulauf an Anbietern aus dem Bereich der Prozesskette „von der Produkt-Entwicklung über das Rapid Prototyping und die Werkzeug-Herstellung bis zur Serienfertigung“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

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