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Cluster Innovative Medizin NRW Regionaler Partner der Medical Area auf der Metav 2016

| Redakteur: Peter Reinhardt

Der Cluster Innovative Medizin NRW fördert im Auftrag des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums seit dem Jahr 2011 die Vernetzung von medizinischer Wissenschaft und Forschung, Versorgung und Industrie. Mit dem Ziel der Erweiterung seines Netzwerks im Bereich der metallverarbeitenden Industrie stellt sich der Cluster erstmals auf der Medical Area anlässlich der Metav in Düsseldorf vor.

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Mit dem Ziel der stetigen Erweiterung seines Netzwerks im Bereich der metallverarbeitenden Industrie beteiligt sich der Cluster als regionaler Partner der Medical Area auf der Metav 2016.
Mit dem Ziel der stetigen Erweiterung seines Netzwerks im Bereich der metallverarbeitenden Industrie beteiligt sich der Cluster als regionaler Partner der Medical Area auf der Metav 2016.
(Bild: Cluster Innovative Medizin NRW)

Ziel ist des Clusters ist, Innovationen zu fördern, die von den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten beziehungsweise von den Nutzern ausgehen. Etablierte regionale und überregionale Partner helfen dem zentralen Clustermanagement, Akteure der innovativen Medizin entlang der gesamten Wertschöpfungskette miteinander zu verknüpfen – von der Grundlagenforschung über die Entwicklung bis zu Produktion, Markteintritt und Anwendung.

Förderung zukunftsweisender medizinischer Verfahren

Bei der Förderung zukunftsweisender medizinischer Verfahren für Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation fokussiert der Cluster thematische Schwerpunkte, die für Nordrhein-Westfalen profilbildend sind und einen Beitrag zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten können. Als potenzialreiche Innovationsfelder wurden „Biohybride Medizinsysteme“, „Interaktive Neuromedizinsysteme“, „Kardiovaskuläre Medizin“ und „Datengestützte Medizin“ identifiziert.

Die Anwendungsbereiche von Metallen in der Medizintechnik sind mehr als vielfältig: Sie finden in allen adressierten Innovationsfeldern Verwendung, darunter beispielsweise in der Prothetik, in der Elektromedizin oder als chirurgisches Besteck. Umfassende Kenntnisse über Materialeigenschaften ermöglichen individuell für das jeweilige Produkt geeignete Fertigungsverfahren.

Material- und Prozesstechnik sind Basis medizinischer Innovationen

Somit tragen die klassischen Industriezweige der Material- und Prozesstechnik in hohem Maße zur Verwirklichung medizinischer Innovationen bei. Nur unter Einhaltung strenger Vorgaben hinsichtlich Präzision und Effizienz – zum Beispiel im Bereich der Oberflächentechnik oder Miniaturisierung – können die wachsenden Anforderungen an medizinische Produkte erfüllt werden. Um Innovationen in die Anwendung und damit zum Patienten zu bringen, ist es erforderlich, aus Forschungs- und Studienergebnissen marktfähige Produkte zu entwickeln. Diese gilt es ressourcenschonend, aber gleichzeitig normen- und anforderungskonform zu fertigen.

Entwicklung biohybrider Systeme

Die Entwicklung biohybrider Systeme beispielsweise basiert auf intelligenten Materialkombinationen. Diese Systeme bestehen sowohl aus gut verträglichen und funktionalen biologischen Anteilen als auch aus stabilitätssichernden und formgebenden technischen Strukturen. Sie besitzen damit großes Potenzial, dem aktuellen und künftigen Bedarf nach innovativem Organersatz zu begegnen.

Disziplinübergreifender Projektverbund „Ein Herz für NRW“

Unter Federführung des Clusters Innovative Medizin NRW ist ein disziplinübergreifender Projektverbund („Ein Herz für NRW“) entstanden, in dem renommierte Experten aus ganz Nordrhein-Westfalen gemeinsam daran arbeiten, ein ausschließlich auf Biomaterialien und körpereigenen Zellen und Geweben basierendes Herz zu entwickeln. Beteiligt sind – neben weiteren Clustern Repräsentanten maßgeblicher Forschungseinrichtungen aus den Bereichen angewandte Medizintechnik, mikroelektronische Schaltungen und Produktionstechnologie sowie Unternehmensvertreter aus den Bereichen Bio-/Zelltechnologie, Reaktortechnik und Scaffolds/Matrizes. In der Arbeit des Projektverbundes spielen Fragen hinsichtlich geeigneter Produktionsprozesse, Zulassungskriterien und dem Qualitätsmanagement eine wichtige Rolle.

Erweiterung des Netzwerks im Bereich der metallverarbeitenden Industrie

Mit dem Ziel der stetigen Erweiterung seines Netzwerks auch im Bereich der metallverarbeitenden Industrie beteiligt sich der Cluster als regionaler Partner der Medical Area auf der Metav 2016. Interessierte Unternehmen und Organisationen können sich auch virtuell über die Online-Kontaktdatenbank des Clusters vernetzen:. Sie bietet die Möglichkeit einer standort-, branchen- und produktspezifischen Recherche und liefert wertvolle Informationen zu Tätigkeitsfeldern und bestehenden Kooperationen.

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