Suchen

Additive Manufacturing Rapidtech 2012 spiegelt Forschung und Praxis

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Vom 8. bis zum 9. Mai 2012 findet in Erfurt die Kongressmesse „Rapidtech“ statt, zu der nicht nur Experten, sondern auch Neueinsteiger eingeladen sind, Trends, Ergebnisse sowie Anwendungen generativer Fertigungstechnik zu diskutieren bzw. kennenzulernen. Mit zwei Fachforen werden die Themen Medizin- und Zahntechnik inhaltlich abgedeckt.

Firmen zum Thema

Die Vorträge des Fachforums Medizintechnik thematisieren den aktuellen Stand aus Forschung und Praxis bei Implantaten
Die Vorträge des Fachforums Medizintechnik thematisieren den aktuellen Stand aus Forschung und Praxis bei Implantaten
(Bild: Messe Erfurt)

Die Querschnittstechnologie Additive Manufacturing ist nicht zuletzt wegen ihrer rasanten Entwicklung in den letzten Jahren für viele noch immer Neuland. Um Neueinsteigern den Zugang zu erleichtern und sie mit „Insidern“ auf einen Wissensstand zu bringen, findet am Vortag der „Rapidtech“ auf der Messe Erfurt eine Überblicksveranstaltung statt: In zwei mal zwei Stunden werden die notwendigen Grundlagen der generativen Fertigungsverfahren anschaulich an Modellen und Bauteilen vermittelt. Das dabei vermittelte Grundlagenwissen ermöglicht den Teilnehmern das schnelle Herausfiltern des Innovativen aus den Vorträgen und der Fachmesse.

Generativ gefertigte Medizinprodukte

Die Vorträge des Fachforums Medizintechnik spiegeln den aktuellen Stand aus Forschung und Praxis wieder. Vor allem geht es um die inneren und äußeren Strukturen der Implantate: Umgang mit 3D-Schichtbildern, Rekonstruktionsmethoden, (Bio-) Materialien und deren Verarbeitung. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt befasst sich mit der Zulassung von generativ gefertigten Medizinprodukten. Die zu diesem Thema gehaltenen Vorträge erörtern, was dabei grundsätzlich zu beachten ist und welche regulatorischen Anforderungen AM-gefertigte Produkte erfüllen müssen.

CAD/CAM in der Zahntechnik

„Fräsen war gestern - Rapid Manufacturing ist die Technologie der Stunde!“, so Antonius Köster, Leiter des Fachforums „CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik“. Die Verbreitung generativer Verfahren führt in der Zahntechnik zu neuen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten. Das vierte Fachforum zur Zahntechnik richtet sich an Fachleute, die ihr Wissen über die Möglichkeiten und Vorteile generativer Verfahren vertiefen möchten. Der Einsatz additiver Verfahren verlangt eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Technologien und dem Zusammenspiel aus Materialien, Maschinen und Nachbearbeitung.

Es geht in den Vorträgen unter anderem um Fragen wie, welche Verfahren und Maschinen für welche Betriebsgröße geeignet sind: kleines Labor, Fräszentrum oder industrielle Dimension. Außerdem: Was können die Materialien abbilden, wie sieht es mit der Genauigkeit aus und was kann in die Modelle evtl. an zusätzlicher „Intelligenz“ eingebracht werden: Da additive Fertigungsprozesse von den Materialien und den Investitionen her noch immer teurer sind als das klassische Gipsmodell, müssen beim Einsatz von AM übergeordnete Strategien und Aspekte berücksichtigt werden.

Dazu gehören ein geringerer Werkzeugverschleiß, eine höhere ästhetische Qualität und verkürzte Behandlungszeiten im Zahnarztstuhl. Die Digitalisierung in der Zahntechnik bietet mittlerweile ein höchst differenziertes Spektrum an Anwendungen, vom Intraoral-Scan bis zum Digital-Druck.

Kontakt:

Messe Erfurt GmbH

D-99094 Erfurt

www.rapidtech.de

(ID:33294620)