France

Rapid.Tech 2010 – Bedeutung von Additive Manufacturing steigt

Redakteur: Peter Reinhardt

Firma zum Thema

Über 1.000 Kongressteilnehmer und Besucher haben am 18. und 19 Mai die »Rapid.Tech« genutzt, um neueste Informationen rund ums Additive Manufacturing zu sammeln. Zu den Highlights zählte sicher der »HP Designjet 3D Printer«, der erstmals live in Mitteldeutschland zu erleben gewesen ist. Aber auch die integrierten Kongresse »Medizintechnik« und »Rapid Prototyping in der Zahntechnik« haben zahlreiche Fachbesucher nach Erfurt gelockt.

»Mit Einführung des ersten bürotauglichen 3D-Printers vor wenigen Wochen könnte der Durchbruch für das additive Manufacturing vom Spezial- zum Massenmarkt gelingen«, hat Prof. Dr. Andreas Gebhardt vom CP – Centrum für Prototypenbau in Erkelenz die Teilnehmer des Medizintechnik-Kongresses schon bei der Begrüßung auf den technologischen Meilenstein und die wachsende Bedeutung der individuellen Fertigungstechnik hingewiesen.

Dem konnte Prof. Hans-Florian Zeilhofer vom Universitätsspital Basel als Keynote-Speaker »Medizintechnik« nur beipflichten: »Implantationsoperationen werden im Vorfeld digital visualisiert und exakt mittels 3D-Modellierung geplant. Dank der 3D-Realtime-Navigation gelingt die Projektion der 3D-Daten während des Eingriffs direkt auf die betroffene Körperstelle des Patienten, so dass der Chirurg den Blick ständig kontrollierend im OP-Feld hat. Für den Patienten bedeuten diese Technologien mehr Therapiesicherheit und eine bessere Lebensqualität.« Inzwischen sind Operationen – auch minimal invasiv – möglich, die früher undenkbar gewesen wären. Hierbei spielen Rapid-Technologien eine entscheidende Rolle, um individualisierte Implantate herzustellen.

Messe Erfurt GmbH D-99094 Erfurt www.rapidtech.de