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Coronavirus: Branchen-Ticker für die Medizintechnik

Labor setzt Transportdrohnen ein / Auszeichnung für Beatmungssystem

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Firmen zum Thema

Corona führt zu einem Digitalisierungsschub

[Mi 26.08.2020, 10:30] Die Corona-Pandemie hat bei größeren Unternehmen in Deutschland zu einem Digitalisierungsschub geführt. Drei Viertel (75 Prozent) der Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern haben aufgrund der Erfahrungen in der Corona-Krise ihre Investitionen in digitale Geräte, Technologien und Anwendungen erhöht. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services (TCS) unter 955 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Im Branchenvergleich hat vor allem der Maschinen- und Anlagenbau seine Investitionen in Digitalisierung erhöht (80 Prozent), Banken und Versicherungen sind besonders zurückhaltend (66 Prozent). Eine Beschleunigung der Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells erleben vor allem Chemie- und Pharmaunternehmen (48 Prozent).

Medizinische Gesichtsmaske für den hygienischen Mund-Nasen-Schutz

[Di 25.08.2020, 16:06] Hengst entschied bereits zu Beginn der Corona-Pandemie sein Know-how in der Filtration zu nutzen, um einen hochwertigen Mund-Nasen-Schutz zu entwickeln und unter höchsten hygienischen Bedingungen in Deutschland zu produzieren. Die für die Filterwirkung entscheidende Mittellage ist bei den von Hengst angebotenen Masken aus einem sehr hochwertigen Material aus Polypropylen, dem sogenannten Meltblown Medium. Dadurch weist die Maske eine hohe Filterwirksamkeit für Bakterien (BFE) von ≥98 Prozent auf und zeichnet sich durch einen geringen Atemwiderstand aus. Die drei Filterlagen und Ohrbänder sind Ultraschallverschweißt und dadurch kleberfrei. Dies wurde bereits durch ein unabhängiges Prüfinstitut nach der Norm DIN EN 14683 für medizinische Gesichtsmasken getestet und bestätigt. Nach der Norm wurden verschiedene Leistungsanforderungen überprüft, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Hierbei wurden die Filterwirksamkeit für Bakterien (BFE), die Druckdifferenz zur Messung des Atemwiderstandes, die biologische Unbedenklichkeit sowie die mikrobiologische Reinheit überprüft. Auf Grundlage der Prüfungen wurde die Maske MNS 03 als Typ II nach DIN 14683 eingestuft. Die medizinische Gesichtsmaske wurde im Hengst Entwicklungszentrum in Münster entwickelt und wird auch dort in der Luftfilterfertigung unter strengen hygienischen Bedingungen produziert.

M&A-Aktivität stark von Corona geprägt

[Do 20.08.2020, 10:17] Auch vor den M&A-Aktivitäten in der Medizintechnikbranche im ersten Halbjahr 2020 hat der Coronavirus nicht Halt gemacht. Es gibt Gewinner sowie Verlierer und besondere Entwicklungen, die teils initiiert, teils verstärkt oder wieder ins Scheinwerferlicht gerückt wurden. Mehr dazu hier.

Covid-19-Antikörpertest für Zuhause

[Mi 19.08.2020, 12:30] Der neue Doctorbox Covid-19-Antikörpertest „Be-Tro-Box“ ist ein Bluttest nach der ELISA-Methode (Enzyme-linked Immunosorbant Assays). Die Wiederholungstests bei positivem Befund gewährleisten maximale Zuverlässigkeit und vermeiden sogenannte falsch-positive Ergebnisse. Diese kommen vor, wenn sich eine Person in der Vergangenheit mit harmlosen Corona-Schnupfenviren infiziert hat. Testsysteme können Antikörper gegen diese Schnupfenviren mit Antikörpern gegen das neue SARS-CoV-2-Virus verwechseln. Diese Gefahr besteht vor allem bei herkömmlichen Schnelltests. Die Blutproben des Be-Tro-Box-Tests analysiert das akkreditierte deutsche Partnerlabor, Labor Becker & Kollegen, das auf Immunreaktionen von Blutbestandteilen (Immunhämatologie) spezialisiert ist. Dr. Marc Becker, Geschäftsführer des Labor Becker, erklärt: „Unser Ziel war es, einen Antikörpertest für die Heimanwendung zu entwickeln, der den gleichen Anforderungen standhält wie den Testungen mit venöser Blutabnahme in der Arztpraxis. Das ist uns gelungen.“

Sprint-Entwicklung schafft neue Kapazitäten in Corona-Zeiten

[Di 18.08.2020, 17:02] Mehr Analytik, Forschung, Arzneimittel, Medizintechnik und Schutzkleidung: die Corona-Pandemie schafft einen ungeahnt dringenden Bedarf. Dieser wiederum wirft die Frage nach neuen räumlichen Kapazitäten in Form von zügig realisierten Laboren, Reinräumen und Life Science Produktionsstätten auf. Carpus+Partner, zukunftsgerichteter und branchenerfahrener Generalplaner mit Standorten in Aachen, Frankfurt und München, hat deshalb Sprintkonzepte entwickelt. Sie verbinden die besondere Zeitkomponente mit Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Die Sprint Planungen umfassen alle jeweils projektspezifische Fachdisziplinen, wie z.B. Laborplanung, Geräteplanung, Automatisierung, Architektur, Haustechnik, Statik und GMP Qualifizierung. Neben Erfahrung und In-House-Expertise basiert der Zeitgewinn auf Networking und den Einsatz moderner Tools. Die frühe Einbindung von Unternehmen des erprobten und umfassenden Partnernetzwerks beschleunigt die prozesssichere Planung und die schnittstellenfreie Umsetzung. Modernste Standards, Module und Digitalisierungstools werden jeder Planungsvariante und -größe gerecht – ob Neubau, Umbau im Bestand im GMP Umfeld oder modulare Interimslösung.

Corona-Krise drückt Aufträge in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie

[Mo 17.08.2020, 11:14] Im zweiten Quartal 2020 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 46 Prozent. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 36 Prozent zurück. Die Auslandsorders verloren 51 Prozent. Im ersten Halbjahr 2020 sanken die Bestellungen um 35 Prozent. Die Inlandsaufträge notierten 28 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Auslandsorders verbuchten 39 Prozent weniger. „An den Zahlen des zweiten Quartals lässt sich die Wucht des Corona-Lockdowns eindrücklich ablesen“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, das Ergebnis.

Firmen, die in die Medizintechnik, die Elektronik, getrieben durch Digitalisierung und 5G-Ausbau, sowie Teile des Maschinenbaus liefern, stehen etwas besser da. „In allen Bereichen besteht jedoch nach wie vor große Unsicherheit im Hinblick auf die Risiken einer zweiten Infektionswelle, so dass sich über den Zeitpunkt einer Stabilisierung der internationalen Investitionstätigkeit kaum verlässliche Aussagen machen lassen“, sagt Schäfer. Die Firmen setzten jetzt alles daran, durch die Krise zu kommen, trieben ihre Entwicklungen voran und versuchten, zumindest die Stammbelegschaft mit Hilfe von Kurzarbeit zu halten.

Imstec fertigt FFP2-Masken

[Do 13.08.2020, 16:45] Zu Beginn der Corona-Krise ist Imstec dem Aufruf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Produktion von Atemschutzmasken gefolgt. Ende Juli konnte die Produktion gestartet werden: insgesamt elf vollautomatische Produktionslinien mit integrierter Qualitätssicherung im Stammhaus der Imstec und bei zwei Lohnfertigern fertigen ca. 3 Mio. Masken pro Woche. Mehr dazu hier.

Flexibles Luftfiltersystem entwickelt

[Mi 12.08.2020, 09:15] Beim Kampf gegen das Coronavirus taten sich die US-amerikanischen Filtrationsexperten der Mann+Hummel Tochter Tri-Dim mit den Ventilatorspezialisten von EBM-Papst in den USA zusammen. In rekordverdächtig kurzer Zeit entwickelten sie gemeinsam das portable Tri-Kleen 500UV Unterdruck-Luftfiltersystem. Mehr dazu hier.

Displays für die Medizintechnik

[Di 11.08.2020, 12:33] Während der Covid-19-Pandemie bieten Midas Displays (Vertrieb Karl Kruse) eine Reihe von Displays für die medizinische Industrie an. Karl Kruse und Midas verzeichneten einen enormen Anstieg der Nachfrage nach Displays aus der medizinischen Industrie und arbeiten eng mit vielen Partnern zusammen, um Geräte herzustellen, mit denen Coronavirus-Patienten identifiziert und behandelt werden können.

Karl Kruse liefert medizinischen Displays für Dialyse-, Patienten- oder Ultraschallüberwachungsgeräte suchen - als medizinische Anwendungen haben alle die gleichen Hauptanforderungen an Displaylösungen. Eine der wichtigsten ist die langfristige Verfügbarkeit, da fast jede Änderung des Antrags eine erneute Genehmigung oder Zertifizierung erfordert. Hohe Qualität und damit niedrige Ausfallraten, aber auch hohe Auflösungen sind weitere Kriterien - denn nur so kann der Arzt anhand des Bildes auf dem Display die richtige Diagnose stellen. Auch Ablesbarkeit des Displays und eine gute Belüftung des Inneren Gerätes müssen gewährleistet sein.

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