France

Medica 2013

Quo vadis Medizin(-technik)?

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

IT-Einsatz im Gesundheitswesen schreitet voran

In Bezug auf die Produktentwicklungen im Bereich der Medizintechnik haben die „Mega“-Trends Computerisierung, Molekularisierung und Miniaturisierung in den letzten Jahren nichts an ihrer Stärke eingebüßt. 2005 durch eine Expertenbefragung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung identifiziert, wurden sie im Folgenden immer wieder von den Branchenverbänden bestätigt. Sie werden auch die Medica 2013 thematisch prägen.

So schreitet der IT-Einsatz im Gesundheitsbereich immer weiter voran. Hierbei gehen die Wachstumsimpulse allerdings nicht vorrangig von Krankenhausinformationssystemen oder Verwaltungssoftware aus, sondern von der IT-Integration in den verschiedensten Anwendungsdisziplinen. Die Medica thematisiert Health IT nicht isoliert, sondern zeigt die relevanten Anknüpfungspunkte auf. Anzuführen sind etwa Lösungen für die computergestützte Mikroskopie und Laborautomation, die computergestützte Chirurgie oder Anästhesie sowie die Vernetzung der medizinischen Bildgebung bis hin zu Wireless-Lösungen für das Echtzeit-Monitoring von Patienten und kompakten Telemedizin-Applikationen für den Einsatz fernab von Arztpraxis und Klinikum .

Bildergalerie
Bildergalerie mit 11 Bildern

Geräte im OP miteinander vernetzen

Spannend zu beobachten sind insbesondere auch die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen OP-Integration. Wo viele unterschiedliche Geräte für die Bildgebung, die Intervention, die Überwachung der Vitalparameter oder auch die Dokumentation und Videoübertragung zum Einsatz kommen, gilt es die Handhabung über uniforme und zentrale Steuereinheiten zu vereinfachen und die Geräte optimal miteinander zu vernetzen. Interessant sind in diesem Zusammenhang Bestrebungen, proprietäre Vernetzungsschnittstellen, die die Zusammenstellung der Geräteparks in OP-Sälen herstellerbezogen einschränken, durch offene „Plug & Play“-Standards zu ersetzen. Das würde aus Sicht der Klinikbetreiber die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der zum Einsatz kommenden Geräte erhöhen. Erwähnenswert ist beispielsweise das „smartOR“-Verbundprojekt, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

(ID:42273020)