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PX Druckmodul für die Anforderungen der Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

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Einkaufsführer 2009 Update: Drucken: Druckmodule sind reine Transport- und Druckeinheiten, die in Kombination mit Ab-, Aufwickler und Etikettierer in anwenderspezifischen Lösungen für Industrie und Logistik integriert werden. Dabei finden sowohl Lösungen mit Thermotransfer- als auch Thermodirektetiketten gleichermaßen Anwendung. Für medizinische Anwendungsbereiche bietet die CAB Produkttechnik GmbH & Co. KG: eine besondere Ausführung des PX-Druckmoduls mit korrosionsfestem Gehäuse und geschützten elektrischen Verbindungen an.

Das Druckmodul ist in rechter und linker Version, in Druckauflösungen von 200, 300 und 600 dpi erhältlich. Die Kompatibilität zu anderen Herstellern gewährleistet CAB durch den mechanischen Aufbau und eine firmwaregesteuerte, galvanisch getrennte, digitale Schnittstelle. Zur Datenkommunikation stehen im Standard alle gängigen Schnittstellen zur Verfügung. Die Geräte können im „stand-alone-mode“ auch ohne PC betrieben werden.

Beim Verarbeiten von vorgedruckten Etiketten, speziell beim Eindruck von wenigen Informationen, lässt sich beim Vorwärtstransport durch das Abheben des Druckkopfes Transferfolie sparen. Beim Rückzug wird durch das Abheben die Verschmutzung von unbedruckten Etiketten vermieden, zudem wird bei längeren Produktionsunterbrechungen verhindert, dass Klebstoff ausfließt und Fehler im Etikettentransport entstehen.

Der Wechsel des Druckkopfs erfolgt mit Hilfe einer zentralen Schraube. Alle Druckköpfe sind über einen Adapter voreingestellt und garantieren nach dem Wechsel ein sauberes Druckbild. Die Reinigung oder der Tausch einer Druckwalze kann so in wenigen Minuten vorgenommen werden.

Oft erschweren Sicherheitsverkleidungen oder die Einbauverhältnisse den Zugriff für den Maschinenbediener. Um die Überwachung und Bedienung der Geräte zu erleichtern, lässt sich ein externes Bedienfeld an das PX-Druckmodul anschließen.

In den meisten Anwendungen sind Druckmodule mit einer SPS verbunden, welche die zentrale Steuerung der Applikation und des Drucks übernimmt. CAB bietet die Möglichkeit, die Applikation über einen integrierten Prozessor zu steuern. Am sogenannten API (Applicator Interface) kann eine OEM Steuerungsplatine angeschlossen werden. Eine Erweiterung schließt pneumatische Ventile und Sensoren mit ein.

Durch den integrierten ABC Compiler zur freien Programmierung in Basic, übernimmt PX ohne zusätzlichen PC mathematische und logische Operationen. Die Datenschnittstellen können überwacht und Dateninhalte mit den Etikettenlayouts verknüpft werden. Der Drucker kann beispielsweise einen Datensatz aus einer Datenbank selbst anfordern oder mit einer Waage kommunizieren.

CAB bietet anwenderorientierte Softwarelösungen für die Integration in Datennetzwerke an. Es bestehen standardisierte Lösungen für die Schnittstellen zu Datenbanken, wie beispielsweise Microsoft SQL Server, Microsoft Access, Oracle oder der Kommunikation mit ERP Systemen, wie SAP, Infor, Bahn oder IBM AS 400.

In vielen Industrieanwendungen ist eine Bauteillieferung ohne Kennzeichnung nicht möglich. Die Prozessverfügbarkeit ist für solche Applikationen von großer Bedeutung. Durch die Modulbauweise bietet CAB ein weltweites Servicekonzept, durch das sowohl Einzelteile als auch komplette Module ab Lager lieferbar sind.

Alle Druckmodule entsprechen den „Energy-Star“-Richtlinien.

Kontakt::

CAB Produkttechnik GmbH & Co. KG D-76007 Karlsruhe www.cab.de