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Projekt Antibakterielle Oberflächen geht in die zweite Runde

Redakteur: Peter Reinhardt

Wie das Kunststoff-Institut Lüdenscheid meldet, hat das Firmenverbundprojekt »Antibakterielle Oberflächen« in der Industrie großen Zuspruch gefunden. Nun geht es im Februar 2011 in die zweite Runde.

Bakterien sind unsere täglichen Begleiter. Ob auf Türgriffen, Computertastaturen oder Telefonen. Sie sind überall zu finden, jedoch nirgends zu sehen. Das erste Firmenverbundprojekt mit dem Thema »Antibakterielle Oberflächen« ist auch in der Industrie angekommen: 14 Firmen haben es von September 2008 bis heute gemeinsam mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid bearbeitet und dabei 20 am Markt erhältliche antibakterielle Wirkstoffe untersucht. Diese wurden hinsichtlich ihrer Eignung für antibakterielle Produkte bewertet. Hierbei ist sowohl die Möglichkeit einer antibakteriellen Lackierung als auch die direkte antibakterielle Ausrüstung von Spritzgussartikeln untersucht worden.

Nach diesem umfangreichen »benchmark« soll das Projekt nun im Februar 2011 in die zweite Runde gehen, wobei weitere Wirkstoffe nach der bisherigen Systematik untersucht werden. Aber auch Fragestellungen bezüglich des Langzeitverhaltens oder der Einfärbbarkeit sowie alternative Verfahren zur Oberflächenbehandlung sollen eine intensivere Betrachtung erfahren. Die umfangreiche Untersuchung unterschiedlicher Matrixmaterialien wird dabei um weitere Materialien erweitert. Zusätzlich wird eine Methode zur Qualitätssicherung an antibakteriellen Produkten untersucht, die es mittels einer einfachen Prüfmethode erlaubt, einen direkten oder indirekten Nachweis für die Verwendung antibakterieller Wirksysteme zu erbringen.

Kontakt::

Kunststoff-Institut Lüdenscheid D-58507 Lüdenscheid www.kunststoff-institut.de