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VDE-DGBMT Preis für Patientensicherheit – noch bis 30. April bewerben

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Zum dritten Mal vergeben die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE-DGBMT) und das Aktionsbündnis Patientensicherheit den Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik. Bis zum 30. April läuft die Bewerbungsfrist für den mit 6.500 Euro dotierten Preis.

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Mit dem Preis werden Technologien, Systeme oder Prozesse beziehungsweise deren Gestaltung prämiert, die eine erhebliche Verbesserung der Patientensicherheit erwarten lassen. 2013 ging die Auszeichnung an Dr. Werner Göbel, Project Manager bei Karl Storz in Tuttlingen. Er hat eine minimal-invasive, kontaktendoskopische Sonde entwickelt, die während des Gewebevorschubs in die stereotaktische Hohlnadel integriert werden kann und die Fluoreszenz-basierte Erkennung vitaler Tumorareale und intrakranialer Blutgefäße ermöglicht.
Mit dem Preis werden Technologien, Systeme oder Prozesse beziehungsweise deren Gestaltung prämiert, die eine erhebliche Verbesserung der Patientensicherheit erwarten lassen. 2013 ging die Auszeichnung an Dr. Werner Göbel, Project Manager bei Karl Storz in Tuttlingen. Er hat eine minimal-invasive, kontaktendoskopische Sonde entwickelt, die während des Gewebevorschubs in die stereotaktische Hohlnadel integriert werden kann und die Fluoreszenz-basierte Erkennung vitaler Tumorareale und intrakranialer Blutgefäße ermöglicht.
(Bild: VDE)

Die Auszeichnung richtet sich an den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Forschungseinrichtungen, Kliniken und in der Industrie. Prämiert werden Technologien, Systeme und/oder Prozesse beziehungsweise deren Gestaltung, die eine erhebliche Verbesserung der Patientensicherheit in einem überschaubaren Zeitraum erwarten lassen.

Benutzerfehler vermeiden

Denn nicht selten stehen Fehler während einer medizinischen Behandlung im Krankenhaus in Zusammenhang mit einer unzureichenden inhärenten Sicherheit und/oder Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten. Dies bezieht sich sowohl auf die medizinischen Produkte und medizintechnischen Systeme selbst als auch auf die korrespondierenden Nutzungsprozesse bei der Behandlung von Patienten. Inadäquate Sicherheit oder Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten erhöht die Wahrscheinlichkeit von Benutzungsfehlern. Die Mängel beziehen sich oft auf die Schnittstelle zwischen technischem System und Anwender. Vor diesem Hintergrund kommt der Entwicklung gebrauchstauglicher, sicherer Medizinprodukte eine große Bedeutung zu.

Sichere und gebrauchstaugliche Medizinprodukte

Preisstifter ist Dr. med. Hans Haindl, der seit mehr als 20 Jahren öffentlich bestellter Sachverständiger für Medizinprodukte ist. Der Preis soll die Entwicklung und Anwendung sicherer medizinischer Geräte, Systeme und Prozesse fördern und wird während der Jahrestagung der VDE-DGBMT am 8. Oktober in Hannover verliehen.

Informationen zum Preis und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der Webseite des VDE.

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