Um die Nachfrage nach Ätzteilen zu bedienen: Precision Micro investiert in ein zusätzliches AOI-System

13.03.2019

Im Rahmen eines großen Investitionsprogramms im Bereich Prozessautomatisierung erhöht das neue, zusätzliche Inspektionssystem die Kapazitäten beim fotochemischen Ätzen.

Im Rahmen eines großen Investitionsprogramms im Bereich Prozessautomatisierung erhöht das neue, zusätzliche Inspektionssystem die Kapazitäten beim fotochemischen Ätzen.

Precision Micro ist der marktführende Spezialist für fotochemisches Ätzen in Europa. Um auf die steigende Nachfrage nach präzise geätzten Teilen mit sehr engen Toleranzen in hohen Stückzahlen zu reagieren, setzt das Unternehmen im Rahmen seines laufenden Investitionsprogramms auf eine weitere Maschine zur automatisierten optischen Inspektion (AOI).

Das neue Inspektionssystem wird künftig die Qualitätsüberprüfung der Teile und die Automatisierung derselben verbessern. Es unterstützt Materialstärken von bis zu 0,2 mm (200 Mikrometer). Die neue AOI kann beide Seiten des Produkts einer vollständigen Sicht- und Maßprüfung unterziehen und fehlerfreie Komponenten automatisch versandfertig abpacken.

Mit HD-Kameras und verschiedenen Lichtquellen scannt und fotografiert die Maschine die geätzten Teile und vergleicht die erfassten Bilder mit den hinterlegten CAD-Daten. So werden alle Unterschiede zwischen der ursprünglichen Konstruktion und dem tatsächlich gefertigten Teil sofort entdeckt. In 48 Stunden können so bis zu einer Million Teile geprüft werden. Das reduziert die Abhängigkeit von der bestehenden AOI-Technik und menschlichen Eingriffen. Dank der fehlerfreien Erkennung durchlaufen die Komponenten den gesamten Fertigungsprozess bedeutend schneller, wodurch zusätzliche Kapazitäten entstehen.

„Precision Micro liegt die Zusammenarbeit und Partnerschaft mit den Kunden sehr am Herzen“, erklärt Carl Smith, Qualitätsmanager bei Precision Micro. „In enger Zusammenarbeit mit OEMs entwickeln wir Inspektionslösungen. Das zeigt auch dieser neueste Kauf, mit dem wir den prognostizierten wachsenden Bedarf unserer Kunden nach kleinen Teilen abdecken wollen.“

Im Lauf des Jahres sind weitere Investitionen in automatisierte Inspektionssysteme geplant.