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Frost & Sullivan Polymere in medizinischen Geräten versprechen hohe Gewinnmargen

Redakteur: Peter Reinhardt

Innovation, Leistung, Qualität und Preis sind wichtige Faktoren, die die Verwendung von Polymeren in medizinischen Geräten beeinflussen. Obwohl die Preise für Polymere sukzessive steigen, werden sie andere Materialien wie Glas und Metalle ablösen. Polymere den entsprechenden Anforderungen nach entwickeln und für bestimmte Anwendungsgebiete anpassen zu können, wird daher lukrative Möglichkeiten bieten.

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Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan erwirtschaftete der westeuropäische Markt für Polymere in medizinischen Geräten im Jahr 2011 Umsätze von 602 Million Euro. Bis 2018 wird dieser Markt voraussichtlich auf 1.075,4 Millionen Euro anwachsen. Ausgelöst wird das Wachstum dadurch, dass immer mehr Materialien in medizinischen Geräten durch Polymere ersetzt werden. Die Studie umfasst die folgenden Produktesegmente: Polyvinylchlorid (PVC), Silikon, Styrol, thermoplastisches Elastomer sowie technische und Hochleistungspolymere.

Hohe Margen entkoppelt vom BIP-Wachstum

„Eine rasch alternde Bevölkerung und die damit einhergehende Gesundheitsfürsorge wird eine positive Wirkung auf den Markt für medizinische Geräte haben und damit auch auf die bei diesen Geräten verwendeten Polymere“, erläutert Frost & Sullivan Research Analyst Tridisha Goswami. Diese Entwicklung werde noch durch die Annahme von zunehmend hoch entwickelten Geräten in der Gesundheitsbranche und der zunehmenden Wichtigkeit von tragbaren, stoßfesten medizinischen Geräten für den Homecare-Bereich verstärkt.

Verglichen mit anderen Branchen wie der Automobilindustrie und der Bauwirtschaft ist der Markt für Polymere im Gesundheitsbereich zwar vergleichsweise klein, doch bietet er Möglichkeiten für höhere Margen. Zudem ist er nicht so fest an das BIP-Wachstum gebunden wie in anderen Branchen.

Staatliche Kostendruck senkt Gewinnmargen

„Angemerkt werden muss jedoch, dass der staatliche Druck zur Kostensenkung im Gesundheitswesen die Gewinnmargen für Polymer-Hersteller wahrscheinlich beeinträchtigen wird“, warnt Goswami. Der Markt werde stark reguliert, und die Produktentwicklung sei teuer und zeitaufwändig.

„Der Wettbewerb ist intensiv, und Marktteilnehmer müssen ihre Produktlinien diversifizieren und Alles-aus-einer-Hand-Lösungen für jeglichen Bedarf an Materialien im Gesundheitsbereich bieten“, rät Goswami. Hersteller sollten sich darauf konzentrieren, neue Qualitätsprodukte zu entwickeln, die den besonderen Bedarf vielfältiger Anwendungsbereiche decken.

Kontakt:

D-60487 Frankfurt

www.chemicals.frost.com

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