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Surgical Deck Operationssaal der Zukunft wird ausgewählter Ort Land der Ideen

Redakteur: Jürgen Schreier

Im International Reference and Development Centre for Surgical Technology (IRDC) in Leipzig feiert am 10. November 2011 die nächste Generation integrierter Operationssysteme Weltpremiere im klinischen Betrieb. Für diesen Quantensprung im chirurgischen Alltag, der kaum noch mit der Arbeit im althergebrachten Operationssaal vergleichbar ist, wird das IRDC als Preisträger 2011 von „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

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Der Arbeitsplatz des Chirurgen im OP der Zukunft erinnert mit HD-Monitoren sowie vernetzten Überwachungs- und Steuereinheiten eher an das Cockpit eines Düsenjets als an klassisches OP-Ambiente. (Bild: IRDC)
Der Arbeitsplatz des Chirurgen im OP der Zukunft erinnert mit HD-Monitoren sowie vernetzten Überwachungs- und Steuereinheiten eher an das Cockpit eines Düsenjets als an klassisches OP-Ambiente. (Bild: IRDC)

Im International Reference and Development Centre for Surgical Technology (IRDC) in Leipzig feiert am 10. November 2011 die nächste Generation integrierter Operationssysteme Weltpremiere im klinischen Betrieb. Für diesen Quantensprung im chirurgischen Alltag, der kaum noch mit der Arbeit im althergebrachten Operationssaal vergleichbar ist, wird das IRDC als Preisträger 2011 von „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Software verknüpft Patienten- und OP-Daten

Der Arbeitsplatz des Chirurgen auf dem „Surgical Deck“ erinnert mit HD-Monitoren sowie vernetzten Überwachungs- und Steuereinheiten eher an das Cockpit eines Düsenjets als an klassisches OP-Ambiente. Die Gesamtarchitektur des Operationsbereichs wurde revolutioniert, die Medizingeräte schweben über dem Patienten. Somit verkürzen sich die Kabelwege, Zug- und Scherkräfte auf die empfindlichen Instrumente werden verringert.

Ein automatisches Abstandswarn- und Kollisionsvermeidungssystem ist Bestandteil einer völlig neu entwickelten „Surgeonic“. So wird die Software bezeichnet, die aus der schier unendlichen Fülle digitaler Daten zum Patienten und zum OP-Verlauf eine intelligente Verknüpfung vorbereitet.

Der Chirurg kann je nach Gegebenheiten eine mehr oder weniger automatisierte Unterstützung bei komplizierten oder auch ermüdenden Abschnitten der Operation anfordern. Die automatische Navigations- und Überwachungstechnik des weltweit ersten „Surgical Management and Guidance Systems“ erhöht den Komfort für Patienten und OP-Crew.

Der Operationssaal der Zukunft ist ein Kooperationsprojekt der Universitäten Leipzig und München sowie von Unternehmen der Privatwirtschaft wie der Dräger Medical GmbH unter Federführung der Karl Storz GmbH & Co. KG.

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