Maxim Integrated

Nichtflüchtiger Speicher für die Medizintechnik widersteht Gammastrahlen

| Redakteur: Hendrik Härter

Dem nichtflüchtigen Speicher DS28E80 von Maxim machen Gammastrahlen nichts aus. Damit eignet er sich zum kallibrieren von medizinischen Geräten.
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Dem nichtflüchtigen Speicher DS28E80 von Maxim machen Gammastrahlen nichts aus. Damit eignet er sich zum kallibrieren von medizinischen Geräten. (Maxim Integrated Products)

Mit Gammastrahlen lassen sich medizinische Geräte sterilisieren. Doch die ionisierende Wirkung hat negative Auswirkungen auf den verwendeten Speicher. Abhilfe verspricht ein nichtflüchtiger Speicher.

Üblicherweise wird bei Einweg-Sensoren und -Verbrauchsmitteln für medizinische Geräte die Sterilisierung mithilfe von Gammastrahlen angewandt, da diese Methode zuverlässig, berechenbar und schneller ist und sich für eine breite Palette von Produktmaterialien und Verpackungsarten eignet.

Allerdings verträgt sich die Gammastrahlung nicht mit den traditionellen, in Halbleitern verwendeten Speichertechnologien nach dem Floating-Gate-Prinzip, da sie wegen ihrer stark ionisierenden Wirkung die Speicher löscht. Abhilfe schafft der nichtflüchtige Speicher DS28E80 von Maxim Integrated Products, der beständig gegen Gammastrahlung bis 75 kGy (Kilogray) ist. Der Speicher lässt sich bei Temperaturen von -40 bis 85 °C einsetzen.

Er bietet flexible Programmieroptionen die es Herstellern ermöglichen, die werksseitige Kalibrierung ihrer Sensoren, Werkzeuge und Zubehörteile für die zugehörigen medizinischen Instrumente im Feld vorzunehmen.

Der Speicher kann die hygienewidrige erneute Benutzung medizinischer Einweg-Sensoren und Verbrauchsmittel überwachen oder sogar verhindern. Er nutzt das verlässliche 1-Wire-Interface, sodass Verbrauchsmittelhersteller die Möglichkeit haben, mehrere umständliche Kabel durch einen einzigen Kontakt zu ersetzen. Zum Speicher gehört ein Evaluation-Kit ist verfügbar.

Dieser Artikel ist erschienen im Themenkanal Medizintechnik der Fachzeitschrift Elektronikpraxis.

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