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PI Ceramic Neues Piezomaterial für biotechnische Anwendungen

Redakteur: Peter Reinhardt

Leistungsschallanwendungen zeichnen sich durch hohe Dynamik bis zu einigen Megahertz und hohe Ansteuer-Amplituden aus. Gerade im Dauerbetrieb kommt es darauf an, stabile Schwingungseigenschaften mit geringen mechanischen und dielektrischen Verlusten zu realisieren. Denn das erzeugt wenig Wärme in den Wandlerelementen.

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Als harter Werkstoff für Leistungsanwendungen eignet sich das neue Keramikmaterial PIC184 unter anderem für biotechnische Einsätze – zum Beispiel in Scalern zur Entfernung von Zahnbelag oder für Ultraschall-Verfahren in der Ultraschall-Chirurgie.
Als harter Werkstoff für Leistungsanwendungen eignet sich das neue Keramikmaterial PIC184 unter anderem für biotechnische Einsätze – zum Beispiel in Scalern zur Entfernung von Zahnbelag oder für Ultraschall-Verfahren in der Ultraschall-Chirurgie.
(Bild: PI Ceramic)

Für OEM-Leistungsschallanwendungen hat PI Ceramic das Keramikmaterial PIC184 auf Basis von Blei-Zirkonat-Titanat (PZT) entwickelt. Es eignet sich für Transducer-Anwendungen wie Ultraschallreinigung, Sonartechnik oder akustische Verfahren zur zerstörungsfreien Materialuntersuchung. Aber auch Biotechnikanwendungen wie Scaler zur Entfernung von Zahnbelag oder Ultraschall-Verfahren in der Ultraschall-Chirurgie profitieren von den Eigenschaften des neuen Piezomaterials.

Als ferroelektrisch hartes Piezomaterial besitzt PIC184 eine hohe elektromechanische Kopplung bei moderat hohen Gütewerten und ausgezeichneter mechanischer und elektrischer Belastbarkeit. Zugleich sind die Wandlereigenschaften des neuen Materials weitgehend zeit- und temperaturunabhängig und können den Anforderungen von Leistungsanwendungen gerecht werden.

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