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Bioaktive Produkte Neues Biotech-Konsortium organisiert öffentlichen Workshop

Redakteur: Jürgen Schreier

In Thüringen gibt es ein neues Biotech-Konsortium, das bioaktive, funktionsstabile Produkte unter anderem für die Implantationsmedizin plant. „Basis“ (BioAnalytics and Surfaces for Integration in Systems) - so der Name des Wachstumskerns - organisiert vom 23. Bis 24. Februar einen ersten öffentlichen Workshop in Erfurt.

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In Thüringen gibt es ein neues Biotech-Konsortium, das bioaktive, funktionsstabile Produkte unter anderem für die Implantationsmedizin plant. „Basis“ - so der Name des Wachstumskerns - organisiert vom 23. Bis 24. Februar einen ersten öffentlichen Workshop in Erfurt. (Bild: IBA Heiligenstadt und Mathys Orthopädie)
In Thüringen gibt es ein neues Biotech-Konsortium, das bioaktive, funktionsstabile Produkte unter anderem für die Implantationsmedizin plant. „Basis“ - so der Name des Wachstumskerns - organisiert vom 23. Bis 24. Februar einen ersten öffentlichen Workshop in Erfurt. (Bild: IBA Heiligenstadt und Mathys Orthopädie)

n Thüringen gibt es ein neues Biotech-Konsortium, das bioaktive, funktionsstabile Produkte unter anderem für die Implantationsmedizin plant. „Basis“ (BioAnalytics and Surfaces for Integration in Systems) - so der Name des Wachstumskerns - organisiert vom 23. Bis 24. Februar einen ersten öffentlichen Workshop in Erfurt.

Einbindung von Partnern über Thüringen hinaus angestrebt

Der im Rahmen eines Wachstumskerns vom Bundesforschungsministerium geförderte Zusammenschluss von zunächst 15 Unternehmen und fünf Forschungseinrichtungen aus dem Technologiedreieck Jena, Erfurt und Ilmenau setzt vor allem auf optimierten Informationsaustausch an der Grenzfläche zwischen technischen und biologischen Systemen.

Angesichts der enormen Bandbreite der Aufgaben bei der Optimierung des Grenzflächendesigns und der Systemintegration für vielfältige bioanalytische und biomedizinische Lösungen strebt der Wachstumskern die Einbindung weiterer Wirtschafts- und Wissenschaftspartner auch über die Grenzen Thüringens hinaus an.

„Bei unserem ersten öffentlichen Workshop am 23. und 24. Februar 2012 in der Landeshauptstadt Erfurt können Vertreter interessierter Unternehmen und Institutionen bei vorgeplanten Gesprächen im Rahmen einer Kontaktbörse Spielräume und eigene Chancen einer Kooperation genau ausloten“, betont Prof. Dr. Klaus Liefeith, Fachbereichsleiter Biowerkstoffe am Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik in Heiligenstadt und wissenschaftlicher Leiter des Wachstumskerns Basis“

Für 2014 Marktpräsentation erster Produkte mit 3D-strukturierten Interfaces vorgesehen

Der Start des zunächst auf sechs Jahre angelegten, letztlich jedoch zukunftsoffenen F&E-Großprojektes wird vom Bund mit mehr als 9 Mio. Euro gefördert. Die weitere Finanzierung des strategischen Bündnisses soll ab 2015 zumindest mehrheitlich aus eigener Kraft gesichert werden.

Auch deshalb ist für 2014 bereits die Marktpräsentation erster Produkte mit 3D-strukturierten Interfaces vorgesehen - unter anderem neuartiger Biochips für die Nukleinsäure-Detektion sowie besonders bioaktiver Implantate für die dentale und orthopädische Implantologie.

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