Suchen

Cambus Medical Navigate bringt Medizinprodukte auf Kurs

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Seit 2006 ist Cambus Medical im irischen Medizintechnik-Cluster Galway angesiedelt. Das Erfolgsgeheimnis der Helix-Tochter: Navigate. Mit dem Entwicklungsprogramm sind bereits zahlreiche Innovationen in der Katheter-Technologie auf den Weg gebracht worden.

Firmen zum Thema

Nomen est omen: Navigate ist ein Entwicklungsprogramm, das Produktideen in weniger als fünf Jahren zur Marktreife führt.
Nomen est omen: Navigate ist ein Entwicklungsprogramm, das Produktideen in weniger als fünf Jahren zur Marktreife führt.
(Bild: Tobias Machhaus / Fotolia.com)

Das junge Unternehmen fertigt Komponenten und Baugruppen minimal-invasiver Medizinprodukte für Diagnostik und Therapie. Navigate wiederum ist speziell darauf ausgelegt, Produktinnovationen hervorzubringen. Zum Programm gehört, Kunden im Entwicklungsprozess zu beraten und zu unterstützen – von der Ideenfindung über alle Phasen der Designoptimierung, Fertigungsplanung und Validierung bis zur Produkteinführung. Die Medizintechnik entwickelt sich rasant weiter. Im Zuge dessen fordern Kundenprojekte das Team von Navigate immer wieder heraus.

Den Status quo regelmäßig hinterfragen

Am Ende stehen innovative Lösungen für minimal-invasive Medizinprodukte. Möglich ist dies nur durch stetige Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. In einem Nischenmarkt wie diesem muss der Status quo regelmäßig hinterfragt werden, müssen althergebrachte Lösungen gegebenenfalls verworfen werden. Durch und durch neue Entwicklungs- und Fertigungsprozesse führen dann zu Innovationen beim Kunden. Barry Comerford, CEO von Cambus Medical, erklärt: „Diese Herangehensweise zeichnet alle Navigate-Projekte aus.“

Bildergalerie

Eng mit dem Kunden zusammenarbeiten

Navigate-Managerin Emma Conlon nennt weitere Zutaten für das Erfolgsrezept; wie die enge Zusammenarbeit ihrer Spezialisten mit den Entwicklungsingenieuren der Kunden. So lässt sich in jedem Projekt ein fruchtbares und effizientes Forum schaffen, in dem Ideen ausgetauscht, bestehende Konzepte hinterfragt werden. Am Ende lässt sich die beste Lösungsvariante für den Kunden identifizieren.

Ein weiterer Vorteil: Gibt man dem Entwicklungsprozess ein solches Moment, verkürzt sich auch der Zeitraum bis zum erfolgreichen Abschluss. „Eine starke, Innovationen fördernde Unternehmenskultur und eine unkomplizierte Herangehensweise an Problemlösungen sind im ganzen Unternehmen etabliert. Deshalb generieren wir unseren gesamten Umsatz mit Produkten, die jünger als fünf Jahre sind“, führt Conlon aus. 80 Prozent seiner Waren und Dienstleistungen exportiert Cambus Medical in 23 Länder weltweit.

Auch John Farragher, verantwortlich für Global Business Development, sieht in dem Programm sowie dessen Mitarbeitern Schlüsselfaktoren für den Erfolg seines Unternehmens: „An unserem Standort im County Galway, einem der weltweit leistungsstärksten Medizintechnik-Cluster, können wir auf exzellent ausgebildetes Personal zurückgreifen.“

Ein Schlüsselfaktor: gut ausgebildete Fachkräfte

Die Belegschaft von Cambus Medical ist seit der Gründung des Unternehmens auf 70 Mitarbeiter gewachsen. Durch die Zugehörigkeit zu Helix Medical besteht Zugriff auf weitreichende Ressourcen in F&E. Helix selbst fertigt Schläuche und Präzisionsformteile aus Silikon und Thermoplast – ausschließlich für die Medizintechnik, die Pharmaindustrie und Biotech. Das Wort „Cambus“ kommt übrigens aus dem Gälischen und bedeutet „throw the cat among the pigeons“. Übersetzt heißt das: nie den Status quo akzeptieren, sondern bestehende Strukturen aufbrechen und verbessern.

Kontakt:

Cambus Medical

IE-Spiddal

www.cambusmedical.com

(ID:42277181)