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Multisensorik-Messgerät nun mit chromatischem Weißlichtsensor

| Redakteur: Peter Reinhardt

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Einkaufsführer 2011 Update: Test und Qualitätskontrolle:

Mit dem Multisensorik-Messgerät »O-Inspect« von Carl Zeiss lassen sich komplexe Teile prüfen. Zu seinen Einsatzgebieten zählt die Medizintechnik. Jetzt gibt es für »O-Inspect« eine Erweiterung um einen chromatischen Weißlichtsensor.

Mit dem Weißlichtsensor lassen sich Bauteile messen, die weder mit einem Tastsensor noch mit einer Kamera erfasst werden können. Dazu gehören insbesondere sehr kleine und empfindliche Werkstücke, die zugleich über eine transparente, glänzende oder kontrastarme Oberfläche verfügen. Spiegelungen oder fehlende Kontraste, welche die korrekte Fokussierung einer Kamera erschweren können, spielen künftig keine Rolle mehr. Durch die Erweiterung der »O-Inspect« um einen chromatischen Weißlichtsensor lassen sich selbst solche Werkstücke mit höchster Präzision messen.

Das Werkstück wird mit gebündeltem weißen Licht bestrahlt. Eine spezielle Optik mit chromatischer Aberration im Messkopf spaltet das Licht anschließend in seine Spektralfarben auf. Ein Spektrometer analysiert das reflektierte Licht und stellt fest, bei welcher Farbe dessen Intensität am größten ist. Von der Spektralfarbe kann das Messgerät auf den Abstand zwischen Sensor und Oberfläche schließen - und leitet daraus die genaue Topografie des Bauteils ab.

Dargestellt werden die Ergebnisse mit der CAD-basierten Mess-Software »Calypso«. Weiter verfügt die »O-Inspect« über eine zusätzliche Leuchte am taktilen Scanningsensor, die bei einer Neuprogrammierung des Geräts zum Ausleuchten des Messfeldes zugeschaltet werden kann.

Kontakt::

Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH D-73447 Oberkochen www.zeiss.de/imt