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Apple erobert das Gesundheitswesen

Noch einmal Apple: Mit der Health App beispielsweise stellt der US-Konzern, der ursprünglich im Consumer-Bereich zu Hause ist, ein Tool zur Verfügung, um nicht nur Fitness-, sondern auch Gesundheitsdaten übersichtlich darzustellen. Voraussetzung ist, dass Herzfrequenz, Blutzucker, Cholesterinwerte und ähnliches von entsprechenden Gesundheits- oder Fitness-Apps aufgezeichnet werden. Diese Daten werden dann von der Apple-Health-App an einem Ort bereitgestellt. Mit anderen Worten: Die App kreiert eine Art Gesundheitsakte ihres Benutzers. Diese ist mit einem Klick verfügbar, gibt stets Auskunft über den aktuellen Status. Auch ein sogenannter Notfallpass lässt sich mithilfe der App erstellen, in dem man die eigene Blutgruppe, Allergien und ähnliches vermerken kann. So brisant und eben auch schützenswert diese Daten für Datenschützer sind, Apple verspricht kumpelhaft: „Du hast immer die Kontrolle darüber, welche Daten du mit welcher Gesundheits- oder Fitness-App teilst.“

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Teilen möchte man diese Daten natürlich im Normalfall mit seinem behandelnden Arzt, und auch hierfür bietet Apple die passende Lösung: Mit dem sogenannten Health-Kit können Benutzer einer App, die Daten misst, auch den dauerhaften Zugang zu diesen Daten ermöglichen. Die Kontrolle über die eigenen Daten verliere man hierbei nicht, im Gegenteil, man selbst lege fest, welche Daten geteilt werden sollen. Im Idealfall könnte die App, die den Blutzuckerwert misst, diesen nun auch automatisch an den behandelnden Hausarzt weiterleiten.

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