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BNK-Medienpreis

Mitten ins Herz: Medizintechnik machtʼs möglich

| Redakteur: Peter Reinhardt

Der BNK-Medienpreis 2017 vom Bund Niedergelassener Kardiologen geht an eine Geo-Reportage über einen schwer herzkranken Mann mit Kunstherz-Implantat.

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Eingerahmt vom BNK-Bundesvorsitzenden Dr. Norbert Smetak (li.) und Pressesprecher Dr. Heribert Brück (re.) nimmt die strahlende Gewinnerin Susanne Paulsen den BNK-Medienpreis 2017 entgegen.
Eingerahmt vom BNK-Bundesvorsitzenden Dr. Norbert Smetak (li.) und Pressesprecher Dr. Heribert Brück (re.) nimmt die strahlende Gewinnerin Susanne Paulsen den BNK-Medienpreis 2017 entgegen.
(Bild: Olaf Marmara / BNK)
  • 38-jähriger Vater von zwei Töchtern wird rund um Implantation eines LVAD-Implantats begleitet
  • Betroffener muss schwierigen und riskanten Weg gehen
  • Ausgewogener Bericht über Gefühlswelt und medizinische Details

Für ihren Artikel „Ein Leben auf Pump“ in der Zeitschrift Geo hat die freie Autorin Susanne Paulsen den diesjährigen Medienpreis des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen e.V. (BNK) erhalten. Die Reportage erzählt von den physischen und psychischen Grenzerfahrungen eines jungen Mannes, dem am Deutschen Herzzentrum in Berlin ein sogenannte Kunstherz, genauer gesagt ein LVAD-Implantat, eingesetzt wird. Der BNK-Bundesvorsitzende Dr. Norbert Smetak übergab den mit 2.000 Euro dotierten Preis am 2. Dezember auf der Jahresabschlusstagung des Verbands in Hannover.

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Kurzportrait: der BNK-Medienpreis und seine Gewinnerin 2017

Mit dem BNK-Medienpreis würdigt der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen BNK gelungene Berichterstattungen, die dazu beitragen, das Thema Herzgesundheit noch stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Für den diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto „Das Herz in guten Händen: Moderne Kardiologie heute“ erhielt der Verband zahlreiche Bewerbungen aus Print-, Online- und Rundfunkmedien. Der BNK bedankt sich bei allen Teilnehmern sehr herzlich für ihre Einreichungen. Informationen zum BNK-Medienpreis 2018 und dessen neues Thema gibt es voraussichtlich ab April 2018.

Susanne Paulsen, Jahrgang 1962, ist seit 1989 als freie Autorin tätig. Zuvor arbeitete sie zwei Jahre in der Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ in Heidelberg. Paulsen hat einen Diplom-Abschluss in Biologie vom Zentrum für Molekulare Biologie an der Universität Heidelberg. Weitere Informationen über Susanne Paulsen.

Wachsende Bedeutung von Kunstherzen zur Behandlung von Herzinsuffizienz

Für die Reportage begleitete Susanne Paulsen einen 38-jährigen Vater von zwei Töchtern während und noch lange nach seiner Implantation eines Kunstherzens. Der Leser erlebt hautnah den schwierigen und riskanten Weg, den Betroffene gehen müssen, wenn sie an einer Herzinsuffizienz erkrankt sind – einer Krankheit, die stetig zunimmt und medikamentös nicht immer ausreichend behandelt werden kann. „Mit ihrer eindringlich und einfühlsam geschriebenen Reportage ,Ein Leben auf Pump‘ nähert sich Susanne Paulsen dem Thema LVAD umfassend: Die ausgewogene Darstellung porträtiert auf der einen Seite einen noch jungen Patienten und nimmt den Leser mit in seine Gefühlswelt, seine Ängste und Hoffnungen. Andererseits liefert der Text aber auch medizinische Details – wie die anschauliche Darstellung der Operation selbst – und Hintergrund-Fakten. Dabei schafft es der Text, ausgewogen zu bleiben und neben den Chancen des Eingriffes eben auch Risiken und Grenzen des medizinischen Fortschritts aufzuzeigen“, erläutert Jurymitglied und Medizinjournalistin Dr. Judith Amann die Entscheidung des Gremiums.

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