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Sigma Engineering Mit Simulationssoftware Spritzgießprozesse verbessern

Redakteur: Kathrin Schäfer

Mithilfe von Simulationssoftware lässt sich der Spritzgießprozess medizintechnischer Produkte schon vor dem Bau eines Werkzeuges virtuell optimieren und die spätere Abmusterung fundiert unterstützen. In Sigmasoft können daher alle Werkzeugkomponenten und Prozesseinstellungen bzw. Prozesszeiten berücksichtigt werden, wodurch auch das Anfahren etwa nach Produktionsunterbrechungen untersucht und unter Berücksichtigung der geforderten Qualitätsstandards optimiert werden kann.

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In Sigmasoft kann die Werkzeugtemperatur über mehrere Zyklen abgebildet werden. Deutlich ist nach dem neunten Zyklus eine Produktionsunterbrechung zu erkennen, in der die Temperatur kavitätsnah um mehr als 10°C absinkt.
In Sigmasoft kann die Werkzeugtemperatur über mehrere Zyklen abgebildet werden. Deutlich ist nach dem neunten Zyklus eine Produktionsunterbrechung zu erkennen, in der die Temperatur kavitätsnah um mehr als 10°C absinkt.
(Bild: Sigma)

Auf der Medtec präsentiert die Sigma Engineering GmbH die Vorteile des virtuellen Spritzgießens mit Sigmasoft.

Korrekturschleifen beim Werkzeugbau einsparen

Mit der Nutzung unterschiedlichster Materialien wie Thermoplasten, Silikonen und CIM sowie mit Bauteilen, die häufig im Mikrospritzgussverfahren produziert werden, sind die Prozesse zur Herstellung medizinischer Komponenten besonders anspruchsvoll. Gleichzeitig spielen Präzision und Reproduzierbarkeit eine wichtige Rolle. Die virtuelle Abbildung des Spritzgießprozesses mit Hilfe von Sigmasoft ist ein wichtiges Werkzeug, um nicht nur die Produktion unter Einhaltung der hohen Qualitätsanforderungen möglichst effizient zu gestalten und den Ausschuss zu minimieren, sondern auch um den gesamten Prozess schon vor dem Bau des Werkzeugs zu optimieren. So können Korrekturschleifen beim Werkzeugbau gespart und Werkzeuge schneller in der Produktion eingesetzt werden.

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Ausschuss nach Produktionsunterbrechungen reduzieren

Durch die Möglichkeit, alle Werkzeugkomponenten und Prozesszeiten in der Berechnung über mehrere Zyklen zu berücksichtigen, kann mit Sigmasoft auch das Anfahren nach Produktionsunterbrechungen abgebildet werden. So lässt sich leicht ermitteln, wie viele Zyklen nötig sind, bis das Werkzeug wieder im eingeschwungenen, thermischen Zustand ist, und damit die Qualitätsstandards des Prozesses wieder erfüllt werden. Auf diese Weise kann der Ausschuss nach Produktionsunterbrechungen, z.B. zum Reinigen des Werkzeugs, deutlich gesenkt bzw. ein stabiles Optimum für die Zertifizierung festgelegt werden. Bild 1 zeigt in der Kurve eine Produktionsunterbrechung nach dem neunten Zyklus, in der die Werkzeugtemperatur kavitätsnah auf 149 °C abfällt. Vier Zyklen nach der Unterbrechung befindet sich das Werkzeug wieder im eingeschwungenen Zustand und die produzierten Bauteile können wieder verwendet werden. Mit Hilfe von Sigmasoft kann so die Anzahl der Zyklen, deren Bauteile zur Sicherstellung der Qualität als Ausschuss deklariert werden, auf ein stabiles Minimum reduziert werden.

Kontakt:

Sigma Engineering GmbH

D-52072 Aachen

www.sigmasoft.de

Halle 1, Stand N47

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