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Compamed Innovationsforum 2021 Mit mikrofluidischen Bauteilen im Kampf gegen die Pandemie

Redakteur: Julia Engelke

Das Compamed Innovationsforum wird in diesem Jahr erneut als digitale Webinar-Veranstaltung stattfinden. Leitthema der internationalen Digitalkonferenz am 16.06.2021 ist „Mikrofluidik für die mobile Diagnostik und die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen“.

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Geräte und Komponenten wie Lab-on-a-chip, mobile Diagnosegeräte oder chemische Mikroreaktoren helfen schon jetzt, die Corona-Pandemie zu bekämpfen.
Geräte und Komponenten wie Lab-on-a-chip, mobile Diagnosegeräte oder chemische Mikroreaktoren helfen schon jetzt, die Corona-Pandemie zu bekämpfen.
(Bild: Microfluidic Chip Shop)

Die Veranstaltungsreihe Compamed Innovationsforum thematisiert einmal im Jahr aktuelle medizintechnische Herausforderungen. Der Dialog zwischen Experten, Anwendern wie Herstellern, beleuchtet Innovationen und gibt einen Ausblick auf Trendthemen der Compamed, die jährlich im Herbst in Düsseldorf stattfindet.

Aufgrund andauernder Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen in vielen europäischen Ländern wird das Compamed Innovationsforum in diesem Jahr erneut als digitale Webinar-Veranstaltung stattfinden. Leitthema der internationalen Digitalkonferenz am 16.06.2021, die in Kooperation mit dem IVAM Fachverband für Mikrotechnik organisiert wird, ist „Mikrofluidik für die mobile Diagnostik und die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen“.

Mikrofluidische Komponenten beschleunigen Entwicklungsgeschwindigkeit

Die Covid-Pandemie zeigt deutlich, wie wichtig moderne Hochtechnologien sind, um Forschung und Entwicklung, z.B. für Medikamente, Impfstoffe oder Diagnosegeräte, schnell und effektiv voranzutreiben. Mikrofluidische Bauteile erlauben es, schnell eine große Zahl von Experimenten (High-Throughput-Screening HTS) durchzuführen. Damit wird die Durchführung einer Vielzahl von Tests in kürzester Zeit möglich, um z.B. die Wirksamkeit von Medikamenten oder Impfstoffen an lebenden Zellen zu testen.

Die Schnelligkeit und Genauigkeit der Tests wird u.a. durch die Mikrostrukturen erreicht, die eine viel bessere Kontrolle der physikalischen und chemischen Parameter, z.B. Temperatur, Druck oder Reaktionszeit erlauben. Ein zusätzlicher Vorteil von diesen kleinen Strukturen ist der geringe Verbrauch an Reagenzien.

Lab-on-a-chip und chemische Mikroreaktoren machen mobile Schnelltests möglich

Im letzten Jahr wurden zahlreiche medizintechnische Geräten und Medikamenten innerhalb kürzester Zeit entwickelt. Ohne den Einsatz mikrofluidischer Bauteile wäre dies nicht möglich gewesen. Geräte und Komponenten wie Lab-on-a-chip, mobile Diagnosegeräte oder chemische Mikroreaktoren helfen schon jetzt, die Pandemie zu bekämpfen.

Die Vorträge beim Compamed Innovationsforum werden die einzelnen Aspekte und Möglichkeiten von mikrofluidischen Anwendungen aufzeigen. In den anschließenden Diskussionen werden die Anwender mit den Entwicklern diskutieren. Ein Schwerpunkt dabei werden auch die jüngsten Erfahrungen aus der Pandemie sein: Wie kann man in Zukunft noch schneller und effektiver auf Herausforderungen wie Covid-19 reagieren und Medikamente und Impfstoffe noch effektiver und schneller entwickeln?

Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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