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Einkaufsführer 2012 Update: Elektrische/Elektronische Komponenten Miniaturisiertes Kameramodul für digitale 3D-Endoskopie

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Awaiba zeigt auf der „Compamed“ die Miniatur-Kameraserie „NanEye“ mit dem Kamera-Modul „NanEye Stereo“. Das Modul mit Maßen von nur 1 mal 2.2 mal 1.4 mm verbirgt einen kompletten Stereo-Kamerakopf zur digitalen 3D-Endoskopie.

Das „NanEye Stereo“-3D Kameramodul liefert Chirurgen und Roboterwerkzeugen bei Untersuchungen oder OPs genaue 3D-Informationen
Das „NanEye Stereo“-3D Kameramodul liefert Chirurgen und Roboterwerkzeugen bei Untersuchungen oder OPs genaue 3D-Informationen
(Bild: Awaiba)

Bei der Aufnahme von 3D-Bildern mittels stereographischer Prinzipien ist die Einhaltung der Parallelität beider Achsen sowie des Basisabstandes zwischen den Modulen besonders wichtig. Was bei der I-max-Kamera einfach mit Stellschrauben eingerichtet wird, ist für Kameramodule im mm-Maßstab eine Herausforderung, da wenige Hundertstel Toleranz bereits viele Grad Abweichung verursachen können.

Optik für die Stereoskopie

Um die Parallelität und die Toleranz des Basisabstandes im Mikrometer-Bereich zu halten, hat Awaiba zur „NanEye 3D“-Kamera eine eigens für die Stereoskopie vorgesehene Optik mit zwei genau kontrollierten Kanälen entwickelt. Der nominale Basisabstand von 1.2 mm wird mit besser als 20µm Toleranz gehalten, die Achsenparallelität mit besser 5 Grad, und dies bei kleinsten Abmaßen - inklusive elektrischem Digital Interface.

Miniaturisierte 3D-Kameras liefern Tiefeninformationen

Miniaturisierte 3D-Kameras sind in vielen endoskopischen Anwendungen gefragt. Sie erlauben dem Chirurgen bessere Tiefeninformationen und damit ein einfacheres und sichereres Arbeiten bei mikroinvasiven Operationen. Auch benötigen die immer häufiger zum Einsatz kommenden „Roboter gestützten“ mikroinvasiven Geräte genaue 3D-Informationen, um ihre Aufgaben weitgehend automatisiert leisten zu können. Als klassisches Beispiel sei hier das automatische Verknoten eines Fadens genannt. Eine Aufgabe, die ohne Tiefeninformation unmöglich zu automatisieren ist.

Um die schnelleren und präziseren „Roboterwerkzeuge“ bei neuen Eingriffen einsetzen zu können, müssen diese auch immer kleiner werden. Hier bringt das miniaturisierte „NanEye Stereo“-Modul Vorteile: nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch wegen des einfachen digitalen Daten-Interface, welches ohne Repeater bis 2.5 m Kabel treiben kann.

Kontakt:

Awaiba GmbH

D-90427 Nürnberg

www.awaiba.com

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