France

Micronora 2022 Mikrotechnologie für die Medizintechnik

Quelle: Pressemitteilung

Nach mehreren Jahren unfreiwilliger Pause wird die Micronora wieder vom 27. bis 30. September 2022 in Besançon stattfinden. Die Veranstalter sind sich sicher: Zahlreiche Industrieunternehmen werden bei der internationalen Fachmesse für Mikrotechnik und Präzision Lösungen für ihre anspruchsvolleren medizintechnischen Anwendungen finden.

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Ob zum Schweißen, Markieren, Schneiden oder bei der additiven Fertigung – Laser sind in der medizintechnischen Industrie allgegenwärtig. Lösungen werden auch auf der Micronora 2022 präsentiert.
Ob zum Schweißen, Markieren, Schneiden oder bei der additiven Fertigung – Laser sind in der medizintechnischen Industrie allgegenwärtig. Lösungen werden auch auf der Micronora 2022 präsentiert.
(Bild: Trumpf)

Besançon – Nachdem die Messe im Jahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie ausfiel, wird die Micronora vom 27. bis 30. September 2022 in Besançon (Frankreich) erneut die Welt der europäischen Mikro- und Nanotechnologieindustrie zusammenbringen.

Hersteller von Medizinprodukten finden hier Konstruktions- und Fertigungslösungen, die ihren Anforderungen an Produktivität, Qualität und Verfügbarkeit gerecht werden. Insbesondere bei der Entwicklung von Lösungen zur Bekämpfung von Covid-19 durch die Entwicklung und Herstellung neuer In-vitro-Diagnostika, wesentlicher Instrumente für Screening- und Diagnoseverfahren (einschließlich Verbrauchsmaterialien aus Kunststoff, Reagenzien, Robotern und anderen für diese Tätigkeiten erforderlichen Automaten) oder von Medizinprodukten für die Behandlung von an dem Virus erkrankten Patienten.

Breite Palette von Produktionslösungen

Fachleute werden bei dem Messebesuch viel zu entdecken haben, da die Micronora eine breite Palette von Produktionslösungen abdeckt, die Vorgänge für Montage, spanende Bearbeitung, Automatisierung und Robotik für Anwendungen im Bereich Medizintechnik, Engineering oder Kunststoffspritzguss ausführen. Die in der medizintechnischen Fertigung hoch geschätzte Lasertechnologie steht ebenfalls im Rampenlicht, mit zahlreichen Innovationen, die unter anderem am Gemeinschaftsstand des Club Laser et Procédés präsentiert werden.

Auch der Werkzeugbau wird präsent sein, genau wie Lösungen für die Messkontrolle oder die additive Fertigung. Letztere finden großen Anklang bei der medizintechnischen Industrie, die sich die Fähigkeit der Maschinen zunutze macht, Werkstücke von praktisch unbegrenzter Komplexität, die sich leicht anpassen lassen, herzustellen.

Dank der von Vulkam entwickelten amorphen metallischen Legierungen lassen sich hochleistungsfähige Teile miniaturisieren, im Hinblick auf weniger invasive Eingriffe (Implantate) mit wesentlich höherer Präzision (chirurgische Instrumente).
Dank der von Vulkam entwickelten amorphen metallischen Legierungen lassen sich hochleistungsfähige Teile miniaturisieren, im Hinblick auf weniger invasive Eingriffe (Implantate) mit wesentlich höherer Präzision (chirurgische Instrumente).
(Bild: Vulkam)

Die medizintechnische Industrie, die weiterhin auf der Suche nach immer kleineren Lösungen ist, wird sich zweifellos für die neuen Werkstoffe interessieren, die auf der Messe vorgestellt werden, wie amorphe metallische Legierungen. Mit ihren besonderen mechanischen und physikalischen Eigenschaften übertreffen sie die Eigenschaften herkömmlicher Metalle. Sie sind doppelt so elastisch wie Federstähle, bis zu dreimal widerstandsfähiger und 30 Prozent leichter als Titanlegierungen. Dies lässt freies Feld für die Miniaturisierung bestimmter Teile für die medizintechnische Industrie (chirurgische Instrumente und Schneidwerkzeuge für Biopsien, zahnmedizinische und orthopädische Implantate, usw.).

Weitere Artikel über Auftragsfertigung und Fertigungseinrichtungen finden Sie in unserem Themenkanal Fertigung.

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