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Micronora

Messe für mikrotechnische Innovationen: Zerspanung, 3D-Druck und Laser

| Redakteur: Peter Reinhardt

Bei der Messe in Besançon stehen Maschinen und Lösungen im Mittelpunkt, die zur Miniaturisierung erforderlich sind. Nutzer von Mikro- und Nanotechnologien in der medizintechnischen Industrie sollten sich daher schon frühzeitig den Termin vom 27. bis zum 30. September 2016 in ihren Kalender eintragen.

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Die Messe Micronora in Besançon ist eine gute Gelegenheit, sich über mikrotechnische Lösungen für medizintechnische Geräte zu informieren. Hier der DEX-Roboter von Dextérité Surgical.
Die Messe Micronora in Besançon ist eine gute Gelegenheit, sich über mikrotechnische Lösungen für medizintechnische Geräte zu informieren. Hier der DEX-Roboter von Dextérité Surgical.
( Bild: MS )

Mehr als 800 Aussteller bieten Lösungen für die hohen Präzisionsanforderungen bei der Fertigung von Instrumenten, Prothesen und Implantaten an, die zugleich die regulatorischen Vorgaben einhalten, ohne die Produktivität zu vernachlässigen.

Additive Fertigung von Implantaten und Prothesen

Auch neue Technologien wie die additive Fertigung gibt es auf der Messe zu sehen. Diese erfreuen sich bei Herstellern von Implantaten und Prothesen zunehmender Beliebtheit, da sich damit vergleichsweise einfach individuell angepasste Produkte von nahezu unbegrenzter Komplexität realisieren lassen. Die Micronora bietet eine gute Gelegenheit, das Angebot in diesem Bereich zu besichtigen. Unter den Ausstellern sind Dienstleistungsunternehmen wie GM Prod ebenso vertreten wie die Maschinenhersteller DMG, GF Machining Solutions, Willemin-Macodel und 3D-Ceram und weitere. 3D-Ceram zum Beispiel stellt 3D-gedruckte Keramikteile her, die für biomedizinische Anwendungen wie maßgeschneiderte Schädel- und Kieferimplantate vorgesehen sind.

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Das Bearbeitungszentrum 701s von Willemin-Macodel profitiert indes von der Dynamik und Steifigkeit seiner Delta-Parallelkinematik. Diese sorgt bei der spanenden Bearbeitung komplexer geometrischer Formen für hohe Oberflächengüte und Maßhaltigkeit, was beispielsweise für die Fertigung von Haken und Wirbelsäulenimplantaten, Hüftgelenksprothesen, Knochenplatten und -schrauben sowie chirurgischen Instrumenten wie Klemmen und Scheren, aber auch für die Zahnimplantologie von großer Wichtigkeit ist.

Die Möglichkeiten ultrakurzer Femto- und Pikosekundenimpulse entdecken

Darüber hinaus wird wie in den vergangenen Jahren der Laser als geschätztes Fertigungstool für Medizintechnikhersteller auf zahlreichen Ständen im Rampenlicht stehen. So vereint zum Beispiel der Stand des Club Laser & Procédés fünfzehn Unternehmen und Transferzentren (ISP System, Precitec, Qiova, Optoprim, Trioptics, Lasea, ILS, Laser Cheval, GF Machining Solutions, Trotec, GM Prod, Alphanov, Irepa Laser, Alpha-Route des Lasers, Laser 2000). Hier können Besucher die jüngsten Entwicklungen im Bereich ultrakurzer Femto- und Pikosekundenimpulse entdecken, mit denen sich neue Anwendungsbereiche erschließen lassen. Nicht zuletzt fehlen auch die Elektronik und Informatik bei diesem Mikrotechnikevent nicht.

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