Steute Meditec

Mehrere Medizingeräte, ein Bediensystem: Demonstrator für den interoperablen OP

| Redakteur: Peter Reinhardt

Auf seinem Stand auf der Medica hat Steute Meditec gezeigt, wie die Schnittstelle von Mensch und Medizingeräten im interoperablen OP aussieht und wie sie bedient wird.
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Auf seinem Stand auf der Medica hat Steute Meditec gezeigt, wie die Schnittstelle von Mensch und Medizingeräten im interoperablen OP aussieht und wie sie bedient wird. (Bild: Steute)

Interoperabilität ist ein zentraler Medtech-Trend. Künftig werden mehrere Medizingeräte über ein einziges Bediensystem zu steuern sein.

  • Schnittstelle von Mensch und Medizingerät im interoperablen OP
  • Pedalbelegung direkt am Fußschalter ändern
  • Spitzencluster „Intelligente Technische Systeme – it’s OWL“

Operateure können sich dann besser auf die eigentliche Operation konzentrieren. Denn sie müssen sich nicht immer wieder auf das Bedienen jeweils verschiedener User Interfaces einstellen. Wie die Schnittstelle von Mensch und Medizingeräten in einem solchen interoperablen OP aussieht und wie sie bedient wird, das hat Steute Meditec auf der Medica 2017 an einem Demonstrator gezeigt.

Neuartige Mensch-Maschine-Interaktion im OP

Auf einem Touchscreen wählt der Operateur die gewünschte Funktion des entsprechenden Gerätes, das er über einen Standard-Fußschalter steuert. Wenn er zum Beispiel vom Röntgen zum Ultraschallgerät oder von der Navigation zur Tischverstellung wechseln möchte, reicht dafür die intuitive Bedienung des Touchscreens, und der zentrale Fußschalter übernimmt die Bedienung der Funktionen, die ihm neu zugewiesen wurden. Die aktuelle Pedalbelegung wird dem Operateur jeweils angezeigt.

Die Pedalbelegung kann aber auch direkt am Fußschalter geändert werden. Damit werden die Bediensysteme interoperabel. Steute Meditec demonstrierte live auf der Messe die Vorteile dieser neuartigen Mensch-Maschine-Interaktion im OP und informierte auch über aktuelle Forschungsvorhaben, an denen sich das Unternehmen beteiligt.

Nutzerschnittstellen für den OP multimodal und adaptiv gestalten

Dazu gehört das Projekt „OP-timal – Nutzerschnittstellen für den OP multimodal und adaptiv gestalten“ des Spitzenclusters „Intelligente Technische Systeme – it’s OWL“. Im Rahmen dieses Projektes arbeitet Steute Meditec mit dem CITEC der Universität Bielefeld zusammen, das Spitzenforschung in der Robotik und der Mensch-Maschine-Kommunikation betreibt. Zentrale Fragestellung des Projektes ist, ob und wie sich die etablierte Steuerung per Fußschalter durch innovative Formen der Interaktion wie Sprach- oder Gestensteuerung ergänzen lässt. Zudem zeigte Steute Meditec auf der Medica Fußschalter, die sich durch ihre modulare Bauweise auszeichnen. Das Gehäuse der neuen Baureihe MFS-MED GP712 kann mit unterschiedlichen Bedienelementen bestückt werden. Zur Auswahl stehen Pedale, Taster, Schaltwippen und Joypads. Auch die Anzahl der Bedienelemente ist variabel.

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Weitere Artikel über Mensch-Maschine-Schnittstellen und andere Elektronikkomponenten und Werkstoffe finden Sie in unserem Themenkanal Konstruktion.

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