Medtech meets Pharma/Seleon

Medtech meets Pharma – oder Pharma produces Medtech

| Redakteur: Peter Reinhardt

Designmodell einer Nasenmaske zur Applikation von befeuchteter Luft.
Designmodell einer Nasenmaske zur Applikation von befeuchteter Luft. (Bild: Seleon)

Nicht erst seit Einführung der Insulinpumpe wird der Pharmaindustrie bewusst, dass ein stark wachsender und vielversprechender Markt im Bereich der Applikation von Pharmaprodukten entstanden ist. Die klassische Pille oder die aus Ampullen aufgezogene Spritze werden nach und nach durch moderne Geräte und Systeme ersetzt oder optimiert.

„Wir sehen einen deutlichen Trend der Pharmaunternehmen, nicht nur Medikamente auf den Markt zu bringen, sondern auch die passenden Applikationsgeräte bereitzustellen. In Zukunft wird es immer mehr intelligente Systeme geben, die Diagnostik und Therapie vereinen und computergestützt Biosignale messen, um die richtige Medikation zu verabreichen“, erklärt Andreas Happold, Sales Director bei Seleon.

Dabei spielen sowohl Einmalartikel, sogenannte Disposables, als auch Medizinprodukte in Kombination mit Arzneimitteln eine immer entscheidendere Rolle. Beispielsweise ist die Verabreichung von fein vernebelten Medikamenten über die Atemwege eine effektive und schmerzfreie Möglichkeit, Patienten mit der gewünschten Medikation zu versorgen.

Medtech meets Pharma – zwei Hightech-Branchen im Dialog

Fachsymposium

Medtech meets Pharma – zwei Hightech-Branchen im Dialog

26.06.14 - Auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern wachsen die Hightech-Branchen Medizintechnik und Pharma immer weiter zusammen. Neue Applikationstechniken für Pharmaprodukte wie Insulinpens und wirkstoffabgebende Medizintechnik oder Knochenzemente sind nur zwei Beispiele von vielen. lesen

Zulassung von Kombinationsprodukten ist eine Herausforderung für Inverkehrbringer

Eine große Herausforderung für Inverkehrbringer solcher Kombinationsprodukte ist deren Zulassung als Medizinprodukte beziehungsweise Pharmaprodukte nach den aktuellen Normen und Richtlinien. Bereits seit 15 Jahren kennt sich Seleon hier aus. Speziell im Bereich der Medizintechnik hat der Dienstleister mit weit über 200 Projekten sein breites Know-how in der Entwicklung von komplexen medizinischen Systemen unter Beweis gestellt. So nutzen heute auch Pharmahersteller die Erfahrung von Seleon in der Beatmungstherapie und Luftbefeuchtung, um Geräte zur Verabreichung von Medikamenten über die Atemwege entwickeln zu lassen.

Kombinierte Geräteentwicklung Medizinprodukt und Arzneimittel

Von Beginn an lag ein Schwerpunkt Seleons in der Biosignalanalytik und Diagnostik, ein Bereich der sich verstärkt in der kombinierten Geräteentwicklung aus Medizinprodukt und Arzneimittel bewährt. Weitere Projekte im Bereich Injektion und Dialyse in Verbindung mit Pumpentechnologien und Schlauchsystemen zeigen aktuellen Projektpartnern verfahrenstechnisches Wissen, um Produkte für die aktive intravenöse, subkutane oder intramuskuläre Applikation von flüssigen Medikamenten zu entwickeln und zu fertigen Da Seleon in den meisten Fällen auch mit der Zulassung der von ihr entwickelten Produkte betraut wird, konnten die Mitarbeiter weitreichende Kompetenzen im komplexen Bereich des Inverkehrbringens entwickeln, die auch in entwicklungsunabhängigen Beratungsprojekten zur Geltung kommen.

Partner für Entwicklung, Beratung, Produktion und Zulassung

Das Dienstleistungsspektrum von Seleon besteht aus drei Sparten: Entwicklung, Beratung und Produktion. Daher können entwickelte Komponenten und Systeme in einem Haus gefertigt, geprüft und weltweit geliefert werden. Mit diesem breiten Angebot an Dienstleistungen ist Seleon ein geeigneter Partner, um Kunden der Pharmabranche bei Entwicklungs-, Produktions- Zulassungs- und Beratungsprojekten auf dem Weg in die Medizintechnik zu unterstützen.

Dass Seleon für diesen Zukunftsmarkt gewappnet ist, wird unter anderem im Ausstellungsbereich des Fachsymposiums „Medtech meets Pharma“ am 21. Oktober in Würzburg zu sehen sein, wo Happold für persönliche Gespräche bereit steht.

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