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Einstell- und Messgeräte Medizintechnische Präzision erfordert richtige Werkzeugvoreinstellung

| Redakteur: Stéphane Itasse

Hersteller von Implantaten und medizinische Instrumenten müssen nicht nur höchste Qualität fertigen, sondern dies auch nachweisen. Einstell- und Messgeräte für die Werkzeugvoreinstellung sind daher längst fester Bestandteil für eine lückenlose Prüfung, Rückverfolgung und Dokumentation der eingesetzten Zerspanungswerkzeuge.

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Das Messen von Schneidenradien, Winkeln, Längen und Durchmesser erfolgt vollautomatisch auf Knopfdruck. (Bild: E. Zoller)
Das Messen von Schneidenradien, Winkeln, Längen und Durchmesser erfolgt vollautomatisch auf Knopfdruck. (Bild: E. Zoller)

In der Medizintechnik sind Losgrößen zwischen 200 bis 500 Stück – also Sonderformen der Einzelfertigung – an der Tagesordnung. Dabei gilt ein Anspruch immer: höchste Qualität. Dies erfordert neben hochwertigen Werkzeugen auch eine optimale Werkzeugvoreinstellung.

Werkzeuge normgerecht überprüfen und protokollieren

Eine Herausforderung ist dabei häufig, mit äußerst filigranen Werkzeugen zu produzieren. Gerade die geringen Größen vieler medizintechnischer Bauteile machen die exakte Einstellung von Spitzenhöhe und Schneiden beim Rüsten zur Herausforderung für die Maschinenbediener. Direkt auf der Maschine ist das nur äußerst schwierig und kaum reproduzierbar möglich. Wird dies jedoch außerhalb der Maschine an einem Werkzeugvoreinstellgerät gelöst, bedeutet dies weniger Rüstzeit und mehr Qualität.

Ein Beispiel eines Allrounders für die wirtschaftliche Überprüfung von Werkzeugen vor und nach dem Schärfen, der auch in der Medizintechnik-Produktion einsetzbar ist, zeigt E. Zoller auf dem Sonderstand Metal meets Medical auf der Metav 2012. Das Universal-Messgerät Smartcheck eignet sich zum Messen im Durch- und Auflicht. Damit lassen sich unkompliziert per Mausklick axiale und radiale Werkzeuggeometrien kontrollieren, messen – und wichtig für die Medizintechnik – nach den Richtlinien der ISO 9000 protokollieren.

Qualität auf Knopfdruck

Smartcheck ist modular aufgebaut und lässt sich schnell an individuelle Anforderungen anpassen. Ob als manuelle oder CNC-gesteuerte Ausführung, mit der Zoller Software pilot 3.0 kann das Messen von Schneidenradien, Winkeln, Längen und Durchmesser vollautomatisch auf Knopfdruck erfolgen. Dabei garantieren hochauflösende Optiken in Kombination mit spezieller Beleuchtung eine ausgezeichnete Darstellung der Schneiden im Auflicht. Nicht zuletzt ermöglicht das Universal-Messgerät im Einrichtbetrieb in der CNC-Ausführung vollautomatische, beliebig oft wiederholbare Messabläufe mit automatischem Prüfprotokoll sowie umfangreiche Statistik und Protokollfunktionen durchzuführen.

Schon vor der Metav 2012 gibt es das Universal-Messgerät auf Youtube zu sehen.

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