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Fraunhofer-Gesellschaft Medizintechnik profitiert vom Ausbau der Forschungsinfrastruktur

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Fraunhofer ist in Baden-Württemberg ein Motor für Innovationen. Gestern sind auf der Landespressekonferenz die aktuellen Pläne zur Forschungsinfrastruktur bekannt gegeben worden. Wesentlicher Baustein sind Ausbaumaßnahmen für die Fraunhofer-Gesellschaft in Freiburg, Stuttgart und Mannheim. Dafür stellt das Land rund 64,5 Mio Euro bereit. Profitieren wird hiervon auch die Medizintechnik.

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„Mit der Förderung unserer Institute und Projektgruppen stärkt das Land wichtige Zukunftsthemen wie Energie, Ressourceneffizienz, Leichtbau und Medizintechnik“, sagt Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft bei der Landespressekonferenz.

Neubau für Projektgruppe in Mannheim

So ist seit 2011 die Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie in Mannheim als Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA aktiv. Arbeitsgebiete sind Themen wie biophotonische Diagnose- und Therapiesysteme, Gewebe- und Zelldiagnostik sowie non-invasive Marker-Messmethoden. Besonderes Augenmerk legen die Entwickler darauf, Automatisierungstechnik als Lösungsansatz für die Bio- und Medizintechnologie zu etablieren.

Die Projektgruppe ist eingebunden in ein Netzwerk mit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg (Institut für Medizintechnologie) und dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) in Heidelberg. Am Standort Mannheim ist somit eine durchgängige Produktentwicklungskette von der technischen Entwicklung durch Fraunhofer bis zur klinischen Zertifizierung an einem Ort etabliert. Für einen Neubau stellt das Land 10 Mio Euro zur Verfügung.

Kontakt:

Fraunhofer-Gesellschaft

D-80686 München

www.fraunhofer.de

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