Micronora 2016

Medizintechnik ist „allgegenwärtig“

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Hauptattraktion auf der Micronora 2014 war das auf mikrotechnischen Innovationen basierende Kunstherz von Carmat. Auch die Micronora 2016 wird Lösungen für die Medizintechnik präsentieren.
Hauptattraktion auf der Micronora 2014 war das auf mikrotechnischen Innovationen basierende Kunstherz von Carmat. Auch die Micronora 2016 wird Lösungen für die Medizintechnik präsentieren. (Bild: Pierre Guenat/Micronora)

Die nächste Micronora findet erst vom 27. bis zum 30. September 2016 in Besançon statt. Dennoch möchte der Veranstalter Medizintechnikfirmen schon heute für das Messeangebot sensibilisieren: Mikrotechniklösungen, die für die Herstellung miniaturisierter Medizinprodukte unerlässlich sind, seien auf der nächsten Micronora allgegenwärtig, heißt es in einer ersten Pressemeldung.

„Mehr als ein Drittel der Aussteller stellt Entwicklungen in diesem Bereich vor“, unterstreicht Michèle Blondeau, Generaldirektorin der Messe.

Als konkrete Anwendungsbeispiele für die Fortschritte der Mikrotechnologie können sowohl die minimalinvasive oder robotergestützte Chirurgie als auch bionische Prothesen dienen.

Auf der Micronora 2014 konnten Besucher deshalb beispielsweise den Chirurgieroboter Dex von Dexterité Surgical in Augenschein nehmen. Er ist für minimalinvasive Eingriffe ausgelegt. Forscher der Abteilung AS2M von Femto-ST haben ein Mikrosystem entwickelt, das sich in einen Endoskopkopf integrieren lässt, der in der robotergestützten Stimmbandchirurgie zum Einsatz kommt. Dieser Mikroroboter namens Squipabot sorgt mit seinem visuellen Steuersystem für präzise Eingriffe.

Auch bei Lab-on-o-Chip-Lösungen spielt Mikrotechnik eine wichtige Rolle. Das mit dem Messepreis Micron d’Or ausgezeichnete Unternehmen CG Tec Injection hat sich auf den Mikrospritzguss spezialisiert und eine etwa kreditkartengroße Komponente für eine Anwendung in der Nuklearmedizin entwickelt. Des Weiteren gehören Anbieter additiver Verfahren wie Poietis zum Ausstellerspektrum der Micronora. Poietis hat zusammen mit Alphanov ein neues Verfahren entwickelt, das 4D-Laser-Bioprinting von biologischem Gewebe.

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